Freitag, 25.05.2012
21.01.2009
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Verkaufsförderung

Importeure werben verstärkt mit Umweltprämie

Dacia/Renault, Fiat und Peugeot forcieren den Neuwagenverkauf über die neu eingeführte Umweltprämie von 2.500 Euro. Die Importeure locken die Besitzer von mindestens neun Jahre alten Fahrzeugen mit "Preisbrecher"-Angeboten – oftmals kombiniert mit weiteren Rabattaktionen und günstigen Finanzierungen. Beworben werden vor allem Kleinwagen. Die Unternehmen versprechen zudem die komplette Prämien-Abwicklung über die Vertragspartner. Günstigste Offerte auf dem deutschen Markt ist demnach der Dacia Sandero 1.4 MPI (55kW / 75 PS), der nach Abzug der staatlichen Förderung als Neuwagen zum Preis von 5.000 Euro ausgeschrieben ist. Nach dem Kabinettsbeschluss vom 14. Januar können private Autohalter die Umweltprämie beantragen, wenn ein mindestens neun Jahre altes Altfahrzeug, das für mindestens ein Jahr auf den Halter zugelassen war, verschrottet und gleichzeitig ein umweltfreundlicher Neu- oder Jahreswagen ab Euro 4 gekauft und zugelassen wird. Die aktuelle Definition eines Jahreswagens sieht die Zulassung längstens für zwölf Monate auf einen in Deutschland ansässigen Autohändler oder -hersteller vor. Als Profiteure der Regelung gelten vor allem die Importeure mit ihrem großen Kleinwagenangebot (wir berichteten). (rp)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

21. Januar 2009 18:42
Scheintso meint:
Deutschland ist Exportweltmeister, auch 2008. Wir leben vom Export.
Ein "kauft deutsch" können wir uns nicht leisten. Undenkbar, wenn alle Länder so argumentierten. Also, Ball flach halten,


21. Januar 2009 18:34
dirsch meint:
Einen neuen Fiat Panda gibt es aktuell für 4.990 €. Mal sehen wo das endet!


21. Januar 2009 15:32
Automobilist meint:
Lieber Herr Meier,

leider ist Ihre Aussagen inhaltlich völlig falsch.

Es profitieren:

-die "deutschen" Zulieferer
-die "deutsche" Handelsorganisation
-die "deutschen" Händler

Bei einer Fertigungstiefe von ca. 20% findet der Großteil der Wertschöpfung bei den Zulieferern statt. Also auch bei Bosch, Beru und Co.

(Wobei auch Bosch usw. im Ausland produzieren!)

Von den Beschäftigungszahlen in Deutschland fällt je 1/3 auf die Automobilhersteller, die Zulieferer und die Händler.

Andersherum lassen "deutsche" Hersteller im Ausland ihr Autos fertigen. Audi in Ungarn, VW in Bratislava und Mexico, BMW in den USA.

Nach Ihrer Logik dürften demnach nur in D hergestellte Autos prämiert werden; oder besser nur mit "deutschen" Teilen, da muss dann die Einspritzpumpe aus Ungarn leider "draußen" bleiben; und die der französiche VALEO Generator auch....

Sie sehen Ihre Argumentation hinckt ein wenig und hat eher einen populistischen Ansatz...

Beste Grüße

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