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Hamburg: das erste von zehn in Deutschland geplanten Infiniti-Zentren,
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Infiniti setzt auf Metropolmärkte
Kurz vor der offiziellen Eröffnung des ersten Infiniti-Zentrums in Hamburg hat die Nissan-Premium-Tochter ihre Pläne für das deutsche Händler-Netzwerk bekannt gegeben. "Wir streben in Deutschland ein Netzwerk mit zehn Standorten an, um unseren Kunden flächendeckend Infinitis anspruchsvolles Service- und Betreuungsprogramm anbieten zu können", kündigte Jürgen Schmitz, Regionaldirektor Central Europe, am Montag in Rolle/Schweiz an. Der Schwerpunkt liege dabei auf bevölkerungsstarke Metropolregionen. Nach dem Auftakt in Hamburg am 3. Oktober folgen laut Schmitz im ersten Quartal 2010 zwei weitere Stützpunkte in zentralen Lagen in Köln und Dresden. Anschließend sollen im kommenden Jahr München, Berlin, Frankfurt, Stuttgart und das Ruhrgebiet besetzt werden. Die Eröffnung der Standorte in Düsseldorf und Hannover sei für 2011 anvisiert, hieß es. Die Namen der einzelnen Partner will Infiniti zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Wie die 22 europäischen Infiniti-Zentren orientiert auch das Hamburger Zentrum am IREDI-Konzept ("Infiniti Retail Environment Design Initiative") mit Lobby, Lounge und Galerie. Insgesamt stehen 800 Quadratmeter Verkaufs- und Servicefläche zur Verfügung. Um den Qualitätsanspruch der Marke gerecht zu werden, gibt es einen hellen Eingangsbereich mit Travertin-Stein, Designmöbel von Walter Knoll sowie exklusive Gemälde. Zudem können sich Kunden auf einem großen Touchscreen-Monitor die Farben und Innenausstattungen nach ihren Wünschen zusammenstellen. "Der gesamte Bereich (...) ist komplett neu gebaut. Deshalb mussten wir bei der Umsetzung des Konzepts auch keine Kompromisse eingehen", erklärte Ben Günther, Geschäftsführer in Hamburg. Angaben zur Höhe des Investments machte er nicht. Nach Worten von Schmitz will sich die japanische Automarke durch individuelle Kundenansprache und umfangreichen Service vom Wettbewerb differenzieren. So werde künftig eine kostenlose Fahrzeugabholung zur Jahresinspektion im Umkreis von bis zu 250 Kilometern angeboten. Zudem verspricht der Hersteller seinen Kunden eine europaweite Mobilität – auch wenn dieser nicht mit einem Infiniti, sondern mit einem anderen Fabrikat unterwegs ist. Fünf Modellreihen, 13 Ausstattungsvarianten In Deutschland geht das Unternehmen mit einem speziell für Europa weiterentwickelten Fahrzeugprogramm an den Start: Mit dem G37 als Limousine, Coupé und Cabrio, dem EX37 Crossover-Coupé und den Crossover-Modellen FX37 und FX50S stehen insgesamt fünf Modelle in 13 Ausstattungsvarianten zur Verfügung. Das Spektrum der Grundpreise reicht von 39.900 bis 71.500 Euro. Im kommenden Jahr ergänzt die Oberklasse-Limousine M das Angebot. (rp)
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(Foto: Infiniti)
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