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Insignia-Start weckt Händler-Hoffnungen
von Frank Selzle und Ralf Padrtka
Inmitten der globalen Autokrise und der Diskussion um die Opel-Zukunft ist am vergangenen Wochenende der neue Hoffnungsträger aus Rüsselsheim, der Insignia, bundesweit an den Start gegangen. In einer Blitzumfrage von AUTOHAUS Online zogen die Opel-Händler ein durchwegs positives Resümee von ihren Einführungsveranstaltungen. "Der Insignia-Start ist viel versprechend, die Reaktionen der Menschen – vor allem auf das Design – sind sehr positiv", erklärte etwa Kathrin Jöhling, Verkaufsleiterin MAG Autowelt Oberhavel, gegenüber diesem Dienst. MAG organisierte nach Angaben von Jöhling in Berlin zusätzlich zur VIP-Veranstaltung einen "sehr gut besuchten" Einführungstag für die Kunden. Neben zahlreichen Bestandskunden seien "viele neue Gesichter" begrüßt worden. Etliche Anmeldungen zu Probefahrten stimmen das Autohaus zuversichtlich; die Verkaufshoffnungen verbinden sich vor allem mit der Limousine – auch im Privatkundenbereich. Kaum ein Thema bei der Einführung sei die aktuelle Opel-Krise gewesen, so Jöhling weiter. "Das Auto stand im Mittelpunkt." Auch bei Auto Staiger zeigte man sich mit der Insignia-Präsentation zufrieden. Das Stuttgarter Autohaus zählte 400 geladene Gäste beim VIP-Abend und insgesamt rund 3.000 Interessierte beim großen Tag der offenen Tür in den Filialen. "Es waren überraschend viele Fremdfabrikatsfahrer da", sagte Frank König, Verkaufsleiter NW. "Das ist nicht immer so und deswegen gerade für den Insignia ein positives Zeichen." König erwartet, dass das neue Opel-Flaggschiff besonders im Gewerbekundenbereich laufen werde; es gebe bereits Vorbestellungen. Zwei Fahrzeuge konnten sogar auf der Einführungsveranstaltung verkauft werden. König: "Natürlich kommt es auf die Marktbedingungen an, aber der Insignia hat Potenzial." "Beste Veranstaltung in den vergangenen Jahren" Das meint auch Benedikt Pütz, Verkaufsleiter bei Dresen in Düsseldorf. Wie sich das neue Fahrzeug tatsächlich entwickle, würden erst die nächsten Monate zeigen. Potenziale seien vorhanden, die Kunden interessiert. Auch in Düsseldorf lockte der Insignia neben 300 geladenen Gästen viele Fremdfabrikatsbesitzer zur Modellpräsentation. "Die Einführung des Insignia war die beste Veranstaltung dieser Art, die wir in den vergangenen Jahren hatten", so Pütz. Neben Anmeldungen für Probefahrten brachte das Dresen-Team bereits einige Autos an die Kunden. Nach Meinung des Verkaufsleiters kann der neue Mittelklässler in puncto Design und Technik dem Audi A4 oder dem VW Passat Paroli bieten; beim Preis sei er unschlagbar. Daher erwartet er auch Verkaufserfolge im Privatkundenmarkt. Für Diskussionsstoff sorgte bei Dresen die Opel-Zukunft. Die durch die Medien verunsicherten Kunden erwarten laut Pütz vor allem Informationen. Doch die habe man nur begrenzt. Eines sei jedoch klar: Eine Marke, die rund sechs Millionen Autos auf den deutschen Straßen habe, werde nicht einfach verschwinden.
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(Foto: Opel)
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