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Insolvenzwelle rollt durch Kfz-Branche
Die Pleitewelle durch Deutschlands Autohäuser und Werkstätten rollt weiter. Das Statistische Bundesamt meldete am Freitag für August 103 Unternehmensinsolvenzen im Wirtschaftsbereich "Kfz-Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz" – rund ein Viertel davon wurde mangels Masse abgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Zuwachs von 22,6 Prozent. Von den Pleiten waren 904 Beschäftigte betroffen. Die voraussichtlichen Forderungen betragen laut Destatis über 552 Millionen Euro. Im Verarbeitenden Gewerbe mussten im August sechs Hersteller von Fahrzeugen und Kfz-Teilen mit insgesamt 469 Mitarbeitern und einer offenen Forderungssumme von knapp 52 Millionen Euro aufgeben. Das waren fünfmal so viele wie vor einem Jahr. Trotz staatlicher Konjunkturspritzen traten damit seit Jahresbeginn 891 Autohändler und Werkstätten den Gang zum Insolvenzgericht an – 22,1 Prozent mehr als im Berichtszeitraum 2008. Der Anstieg bei den Händlern (486 Firmenpleiten) fiel mit plus 30,3 Prozent deutlich stärker aus als bei den Servicebetrieben (261, plus 3,2 Prozent). Auf Herstellerseite registrierte die Wiesbadener Behörde in den ersten acht Monaten dieses Jahres 60 Insolvenzverfahren, nach 14 im entsprechenden Zeitraum 2008. (rp)
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