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MAG-Insolvenz

- Die Gebr. Schwarte Gruppe übernimmt den in Bünde betriebenen VW-Standort mit 33 der insgesamt 37 Arbeitnehmern.
Investor für Autohaus Bünde gefunden
Im Insolvenzfall der MAG Metz Gruppe sind erste Erfolge erzielt worden. Wie der Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Stefan Meyer am Freitag mitteilte, gibt es für den in Bünde betriebenen VW-Standort der Bünde GmbH & Co. KG eine Fortführungslösung zum 1. August. Demnach übernimmt die Gebr. Schwarte Gruppe den Betrieb mit 33 der insgesamt 37 Arbeitnehmern. Die Mitarbeiter und der vor Ort tätige Betriebsrat sowie die zuständige Gewerkschaft IG Metall seien in die Sanierungsverhandlungen eingebunden gewesen, hieß es. Die Gebr. Schwarte Gruppe vertreibt in Haselünne, Meppen und Lübbecke Fahrzeuge der Marken VW und Skoda.
Auch für den Audi-Standort in Bünde bestehen laut Meyer gute Aussichten für ein Übernahmekonzept, weil insbesondere der Hersteller Audi großen Wert auf den Erhalt des Händlerstandortes Bünde lege. Der Audi-Betrieb werde wie alle anderen Standorte der Gruppe bis zur Entscheidung über den Einstieg eines Investors unter der Verantwortung des Insolvenzverwalters fortgeführt.
"Ich bin sehr erfreut, dass für die Autohaus Bünde GmbH & Co. KG und damit vielleicht auch für die gesamte Gruppe nun ein erstes und nachdrückliches Zeichen gesetzt werden konnte. Möglicherweise ist das die Initialzündung, wodurch viele andere Verhandlungen, die teilweise ebenso sehr nahe vor einer Umsetzung stehen, nunmehr deutlich beflügelt werden und kurzfristig zum Anschluss kommen können", kommentierte der Insolvenzverwalter.
Verhandlungen mit potenziellen Investoren
So würden für alle aktiv betriebenen MAG-Standorte (33) bereits Verhandlungen mit diversen potentiellen Investoren geführt, die auf den dauerhaften Erhalt der jeweiligen Betriebe bzw. Betriebsteile und insbesondere der damit verbundenen Arbeitsplätze gerichtet sind. Der Verlauf der Verhandlungen stimme ihn "durchaus optimistisch", so Meyer. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten sei weiterhin eine dauerhafte und langfristige Fortführungslösung für sämtlich der derzeitig bundesweit betroffenen Standorte der MAG Metz Gruppe.
Das Autohaus Bünde und seine Töchter Autohaus Löhne, MP Automobile sowie MAG Bonte setzen nach eigenen Angaben rund 150 Millionen Euro um. In den Unternehmen mit insgesamt 260 Arbeitnehmern ist das VW- und Audigeschäft der MAG Metz Gruppe konzentriert. Ende April musste Bünde den Gang zum Insolvenzrichter antreten (wir berichteten). MAG Metz hatte bereits Anfang Februar Insolvenz angemeldet. (se)
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