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Fiat-Händlerverband
Italienischer Hürdenlauf
Von Doris Plate
"Fiat kann alles mit uns besprechen, aber nicht alles mit uns machen." Unter dieses Motto stellte Friedrich-Karl Bonten die Regionalversammlung des Verbandes der Fiat-Konzernhändler und -Servicebetriebe am Mittwoch in Bad Salzuflen. Zu Beginn hatte sich Bonten bei Importeurschef Manfred Kantner für sein Engagement während der heißen Phase der Abwrackprämie bedankt. Auch Klaus Bentz von der Fiat Bank wurde vom Verbandspräsidenten für die Zwischenfinanzierung eines zweistelligen Millionenbetrages in dieser kritischen Zeit gelobt. Umso unverständlicher war es für den Präsidenten und die Mitglieder, dass weder die Vertreter des Importeurs noch die der Bank zu der Regionalversammlung erschienen. Als Erklärung verlas Bonten ein Schreiben von Kantner. Darin kritisierte der Vorstandsvorsitzende der Fiat AG die Verbandsvertreter und Arbeitskreismitglieder: "Wir wünschen uns Vertreter unserer Handelspartner, die engagiert und nah am operativen Geschäft sind." Bonten wies die Kritik zurück und betonte, dass der Verband sich nicht in Personalfragen hinein reden lassen würde. Klima verschlechtert In den letzten Monaten hat sich das Klima zwischen Händlerverband und Importeur trotz der Verdoppelung der Zulassungszahlen verschlechtert. So war ohne Wissen und Zustimmung des Händlerverbandes plötzlich in Verkaufsförderungsaktionen eine Händlerbeteiligung von bis zu zwölf (!) Prozent (Flexprämie) aufgetaucht, obwohl es seit 2003 eine Vereinbarung gibt, die den Importeur dazu verpflichtet, über derartige Pläne den Verband vorher zu informieren und dessen Zustimmung einzuholen. Importeursvertreter behaupteten darüberhinaus auch noch fälschlicherweise, die Händlerbeteiligung mit dem zuständigen Arbeitskreis abgestimmt zu haben.
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(Foto: Doris Plate/AUTOHAUS)
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