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Renault macht einen neuen Anlauf auf dem größten Automarkt der Welt in China.
Joint Venture
Renault will zurück nach China
Renault macht einen neuen Anlauf auf dem größten Automarkt der Welt in China. Der französische Autobauer will mit dem zweitgrößten chinesischen Hersteller Dongfeng Motor ein Gemeinschaftsunternehmen aufbauen, wie die chinesische Zeitung "Diyi Caijing" am Montag berichtete. Beide Unternehmen wollten zusammen 6,5 Milliarden Yuan, umgerechnet 800 Millionen Euro, investieren.
Nach Angaben des Blattes soll das Werk in Wuhan in der Provinz Hubei stehen, doch scheint die Standortfrage noch nicht eindeutig geklärt. Als erstes soll der Renault-Geländewagen Koleos gebaut werden, der gegenwärtig von Korea nach China importiert wird. Renault werde für sein Werk die Produktionslizenz seines früheren Gemeinschaftsunternehmens in China nutzen.
Renault leidet wie andere Autobauer derzeit unter der Absatzkrise in Westeuropa und musste zuletzt heftige Einbußen verkraften. Der Hersteller hatte in China bereits seit 1995 in einem Joint Venture Autos gebaut. Die Kooperation litt aber unter wechselnden Eigentumsverhältnissen bei seinem damaligen Partner. Dongfeng begann vor ein paar Jahren die Verhandlungen mit Renault. Der chinesische Autobauer kooperiert bereits mit den japanischen Renault-Partner Nissan sowie Honda und dem französischen Hersteller PSA Peugeot Citroën. (dpa)
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(Foto: Renault)
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