Freitag, 25.05.2012
05.11.2010
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BOYA Hannover

K&L Effizienz in Reinstform

Vor sechs Jahren haben sie begonnen, ihren neuen K&L Betrieb in Hannover zu planen, vor vier Jahren starteten sie damit, in sehr detaillierten Gesprächen mit Verantwortlichen aus der Versicherungs- und Automobilwirtschaft sowie von Flotten- und Leasinggesellschaften auszuloten, auf welche Punkte besonders geachtet werden sollte, damit tragfähige, in die Zukunft gerichtete Geschäftsverbindungen entstehen können. Die Rede ist von den drei Jungunternehmern Murat Cokalp, Günay Eryigit und Ali Albayrak, die auch Ende Oktober bereits durch sehr konstruktive Redebeiträge auf dem 6. AUTOHAUS-Schadenforum in Potsdam positiv aufgefallen waren.

Wer aber sind diese drei jungen, sympathischen Männer, diegestern Abend bei der Eröffnung ihres neuen Betriebes mit breiter Brust für sich in Anspruch nahmen, den "wahrscheinlich effizientesten Unfallreparaturbetrieb Deutschlands" hingestellt zu haben? Die Namen der drei gleichberechtigten Geschäftsführer verraten dem kulturell nicht gänzlich unbedarften Beobachter schnell, dass ein türkischstämmiger Hintergrund gegeben sein muss. Und in der Tat stammen alle drei von türkischen Eltern ab, wurden entweder bereits in Deutschland geboren oder sind vor Jahren zugezogen. Das allerdings bleibt der einzige Hinweis auf den jeweiligen familiären Stammbaum, denn ansonsten sprechen alle drei - und auch deren Ehefrauen - ein perfektes Hochdeutsch, das in dieser Reinform für Hannover typisch ist. Und: Die drei Geschäftsführer - übrigens durchweg gelernte Maler- und Lackierermeister, die sich in vielen betriebswirtschaftlichen Belangen weitergebildet haben - eroberten gestern Abend mitsamt ihren Frauen die Sympathien der zur Einweihungsfeier angereisten Stadtpolitiker, Verbandsfunktionäre, Kollegen und sonstigen Gäste quasi im Sturm. Jedem wurde nach dem auf hohem Niveau ausgerichteten Festakt bewusst, dass man es hier mit Unternehmern im bestwörtlichen Wortsinn zu tun hat; mit jungen, hoch engagierten und fleißigen Menschen, die mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz die Zukunft des Schadenmanagements und der Unfallinstandsetzung selbst aktiv gestalten wollen.

Die besten Systeme für nochmals 20 Prozent höhere Effektivität

Dafür haben sie sich mit Experten der Branche die besten Ablaufprozesse ausgesucht und in der Praxis umgesetzt, das Ganze mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen hinterlegt und auch die Werkstattausrüstung entsprechend gewählt. Ein Beispiel dafür: Alleine durch den Wegfall von "manuellen" Rangierzeiten werden bei rein 1.000 Durchgängen jährlich mehr als 330 Stunden beim Personal eingespart. BOYA plant aber, sobald der Betrieb die Hochlaufphase erreicht hat, bereits mit 6.000 Durchgängen. EDV und das Transportsystem "Transmobil" des Kasselaner Herstellers Herkules sind dafür ein wichtiger Baustein. Die komplette Kabinen-Spritz-, Trocken- und Lufttechnik inklusive Revo-Bogen der Dresdener Firma TOPLAC gehört im Weiteren ebenso zur technischen Ausstattung mit dazu wie das überaus wirtschaftliche Außenhaut-Reparatursystem der Firma Carbon aus Eigeltingen am Bodensee und die komplette Belieferung und Ausstattung in Sachen Lack durch den Münsteraner Hersteller BASF Coatings bzw. seiner Marke Glasurit.

20 Prozent nochmals höhere Effizienz gegenüber einem bereits "guten", also zeitgemäßen K&L Betrieb soll die Kombination aller technischen Finessen und der dadurch optimierten Ablaufprozesse einbringen. Das hat, stellvertretend für seine Geschäftsführungskollegen, Murat Cokalp am gestrigen Donnerstagabend anhand zahlreicher Beispiele und Berechnungen sehr deutlich gemacht. Bestätigung fanden seine Worte unter anderem durch Joachim Bitzer, dem Betriebsberater der BASF Coatings GmbH in Münster.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Vorzeige-Partnerschaft mit BASF/Glasurit

 
 
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