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Kalifornien verklagt Autokonzerne
Der Staat Kalifornien hat General Motors, Ford, Toyota, Honda, DaimlerChrysler und Nissan auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt. Ihre Fahrzeuge würden über den Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen zur globalen Erwärmung beitragen und den Staat Millionen kosten, heißt es in der Klageschrift. Die Klimaerwärmung füge der Umwelt, Wirtschaft, Landwirtschaft und der Gesundheit der kalifornischen Bürger "erheblichen Schaden" zu, führte der kalifornische Justizminister Bill Lockyer als Begründung für den ungewöhnlichen Schritt an. Die Klage wurde beim US-Bezirksgericht in Oakland eingereicht. Erst Ende August hatte Kalifornien dem Ausstoß schädlicher Treibhausgase durch Industriebetriebe wie Kraftwerke und Raffinerien den Kampf angesagt und die in den Vereinigten Staaten schärfsten Kontrollmaßnahmen beschlossen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger einigte sich mit den Abgeordneten darauf, die Reduzierung gesetzlich festzulegen und den Ausstoß der Schadstoffe bis 2020 um 25 Prozent auf das Niveau von 1990 zu senken. Damit grenzte sich Schwarzenegger deutlich von seinem Parteifreund, US-Präsident George W. Bush, ab, der sich geweigert hat, das internationale Protokoll von Kyoto zum Klimaschutz zu unterzeichnen. Im Kyoto-Protokoll haben die Industrieländer zugesagt, ihre Treibhausgasemissionen bis 2010 um mindestens fünf Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. (dpa)
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