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Der Insolvenzverwalter schafft unter dem Dach der Wilhelm Karmann GmbH drei eigenständige Einheiten, um die Investorensuche zu erleichtern.
Neuordnung
Karmann wird aufgespalten
Der Insolvenzverwalter des Automobilzulieferers Karmann hat mit dem Betriebsrat vereinbart, das Unternehmen unter dem Dach der Wilhelm Karmann GmbH i.I. (WKG) mit Wirkung zum 13. Februar 2010 in drei Spartenbetriebe zuzüglich eines Zentralbereichs aufzuspalten. "Mit der Betriebsaufspaltung konzentrieren wir die Unternehmensleitung und vereinfachen für Investoren die Möglichkeit, Teilbereiche von Karmann zu übernehmen", erklärte Insolvenzverwalter Ottmar Hermann am Donnerstag laut einer Mitteilung. Mit der Aufspaltung will der Insolvenzverwalter die operative Schlagkraft der neuen Betriebseinheiten stärken. Außerdem könnten Teilbereiche von Karmann leichter an potentielle Investoren verkauft werden, hieß es. Die neue Organisation schaffe betriebswirtschaftliche und betriebsverfassungsrechtliche unabhängige Teilbetriebe. In den drei Spartenbetrieben Dachsysteme, Technische Entwicklung und Metallgruppe sowie in Einheit "Zentralfunktionen und Insolvenzabwicklung" sind insgesamt 1.444 Mitarbeiter beschäftigt. Mitarbeiter mit Querschnittsfunktionen wie beispielsweise Personal, Buchhaltung, Einkauf, Informationssysteme oder Vertrieb würden den einzelnen Sparten Zugeordnet, hieß es. Alle individuellen Arbeitsverträge bleiben laut Hermann unangetastet. (se)
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(Foto: Clemens Bilan/ddp)
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