Dienstag, 07.02.2012
31.08.2010
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Kfz-Gewerbe NRW

Kein Grund für Trübsal

Das Kfz-Gewerbe Nordrhein-Westfahlen hat eine positive Halbjahresbilanz gezogen. Die Neuzulassungen im bevölkerungsreichsten Bundesland lagen bis zum 31. Juli mit 338.994 Fahrzeugen im Normalbereich. Grund dafür sei ein Anstieg der gewerblichen Zulassungen um 14 Prozent sowie eine Erholung im Nutzfahrzeugmarkt. "Dank der konjunkturellen Belebung und dem damit anziehenden Gewerbekundengeschäft mit Fuhrparkbetreibern, Dienst- oder Mietwagen sowie der daraus folgenden Entspannung des Nutzfahrzeuggeschäftes können wir heute eine überaus zufriedenstellende Entwicklung verzeichnen", erklärte der Landespressesprecher des Kraftfahrzeuggewerbes, Bruno Kemper, am Dienstag vor Journalisten in Düsseldorf.

Das Servicegeschäft zeige sich trotz eines schrumpfenden Marktes wie immer stabil und sei ein "betriebswirtschaftlicher Fels in der rauen Branchenbrandung", so Kemper weiter. Durchgeführte Reparaturen bedingt durch Wettereinflüsse wie Schnee, Sturm und Hagel und daraus folgende Karosserie- und Lackschäden oder defekte Klimaanlagen im Sommer hätten das Servicegeschäft in den Fokus gerückt und der Branche eine zufriedenstellende Werkstattauslastung gebracht.

Für 2011 sieht der Landesverband zunehmend positive Signale. Aufgrund der anziehenden Konjunktur wird davon ausgegangen, dass der Anteil an gewerblichen Neuwagenverkäufen weiter ansteigen wird. In Düsseldorf zeigte man sich daher zuversichtlich, dass der Neuwagenhandel im nächsten Jahr wieder auf fast drei Millionen Neuzulassungen kommt.

Auch für den Servicebereich prognostizierte der Präsident des Kraftfahrzeuggewerbes NRW, Ernst-Robert Nouvertné, für nächstes Jahr eine Belebung. Als Grund nannte er die etwa 500.000 Neukunden, die durch die Umweltprämie erstmals ein Neufahrzeug in einem Autohaus gekauft haben: "Ein Großteil dieser Umweltprämien-Käufer wird als neuer Kunde den Kfz-Meisterbetrieb für Service- und Wartungsarbeiten an seinem Pkw aufsuchen und somit das verloren gegangene Auftragspotential von zwei Millionen verschrotteten Fahrzeugen mehr als ausgleichen."

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Rabatte ausgereizt und Rückläuferproblem gelöst

 
 

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