Mit Hinweis auf die schwache private Nachfrage im Automobilgeschäft hat ZDK-Präsident Robert Rademacher in einem Brief an die Bundesminister Tiefensee, Gabriel, Glos und Steinbrück eine schnelle Entscheidung für eine CO2-basierte Kfz-Steuer gefordert. Der Autohandel sei eine der wenigen Branchen an denen der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland "bislang vollends vorbeigegangen ist". Die These einer allein auf die Mehrwertsteuer-Erhöhung zurückzuführenden Nachfrage-Delle im Autogeschäft sei inzwischen eindeutig widerlegt. Die Verunsicherung der Verbraucher und eine daraus resultierende Kaufzurückhaltung in der bislang ergebnislosen CO2-Debatte nähmen zu. "Für unsere Betriebe gibt es inzwischen bei einem Rückgang der privaten Nachfrage um rund 27 Prozent existenzbedrohende Entwicklungen", schrieb Rademacher. (ng)
Kfz-Gewerbe fordert schnelle Entscheidung bei CO2-Steuer
ZDK-Präsident: Verbraucherverunsicherung nimmt existenzbedrohende Ausmaße an