Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) erwartet von einer neuen schwarz-roten Bundesregierung die Förderung der Nachrüstung von Fahrzeugen mit Rußpartikelfiltern. Die Politik müsse das einlösen, was sie seit Jahren verspreche, sagte ZDK-Präsident Rolf Leuchtenberger bei einer Bundestagung am Montag in Dresden. "Wir brauchen Förderung, wir brauchen Filter und vor allem finanzielle Anreize." Die rund 500 Vertreter der Kfz-Innungen, Landes- und Fabrikatsverbände stimmten nach einer Mitteilung einer entsprechenden Initiative zu. Der Automarkt in Deutschland brauche planbare Rahmenbedingungen. Das Kfz-Gewerbe erwarte bei einer Förderung der Nachrüstung mit rund 350 Euro ein Gesamtvolumen von rund einer Mio. Nachrüstungen innerhalb von zwei Jahren. Für das Gewerbe bedeute die Initiative auch einen Impuls für den schwierigen Arbeitsmarkt. Statistisch betrachtet sichere eine Förderung der Filternachrüstung rund 1.500 Arbeitsplätze, so der ZDK. (rp)
Kfz-Gewerbe mahnt Förderung von Rußpartikelfiltern an
Gesamtvolumen von rund einer Million Nachrüstungen innerhalb von zwei Jahren erwartet