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Kfz-Handwerk: Gewerkschaft wirft Arbeitgebern Blockadehaltung vor
Die IG Metall hat die Arbeitgeber im Kraftfahrzeug-Handwerk aufgefordert, ihre vermeintliche Blockadehaltung in den laufenden Tarifverhandlungen aufzugeben. "Die Beschäftigten sind die Kaputtspar-Mentalität zu ihren Lasten leid", sagte der zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Samstag in Göttingen. Dort hatten rund 700 Belegschaftsvertreter aus ganz Deutschland gegen weitere Lohnabsenkungen und für eine Tarifbindung demonstriert. Die Arbeitgeber unterschätzten die kampfbereite Stimmung in den Betrieben, sagte Huber. Er betonte, die Gewerkschaft sei bereit, mit den Arbeitgebern passgenaue Lösungen für die teilweise schwierige Situation der Branche zu erarbeiten. Nach Gewerkschaftsangaben wird in den verschiedenen Tarifgebieten seit mehrere Monaten verhandelt. Die regional unterschiedlichen Forderungen der Kfz-Arbeitgeber umfassen u.a. unbezahlte Mehrarbeit und Kürzung des Urlaubs. Außerdem wollen den Angaben zufolge einige Arbeitgeber aus der Tarifbindung aussteigen. Die Forderungen der IG Metall reichen von einem Ausgleich der Inflationsrate bis hin zu einer 3,5-prozentigen Erhöhung der Löhne und Gehälter. Im Kfz-Handwerk gibt es bundesweit rund 490.000 Beschäftigte. (dpa)
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