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Kfz-Verbände erhöhen Druck auf EU
Die Kraftfahrzeugverbände Luxemburg, Schweiz, Südtirol, Österreich und Deutschland haben bei ihrem Branchentreffen in St. Gallen eine Resolution für eine neue Kfz-GVO verabschiedet. Wie der ZDK am Montag mitteilte, sollen mit dem gemeinsamen Beschluss die Europapolitiker vom Erhalt des "Branchen-Grundgesetzes" überzeugt werden. Ein solches würde auch künftig die 350.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen mit insgesamt 2,8 Millionen Beschäftigten in den Ländern der EU und der Schweiz schützen. Sollte dagegen die kfz-spezifische GVO nach dem 31. Mai 2010 ersatzlos auslaufen, sehen die Verbände vor allem Mehrmarkenbetriebe in ihrer Existenz gefährdet, da sie von den Herstellern künftig untersagt werden könnten. Dann könnten Kredite für in den vergangenen Jahren getätigte Investitionen nicht mehr zurückgezahlt werden, und zigtausende Arbeitsplätze gingen verloren. In der Folge nähme der von der EU gewünschte Wettbewerb zwischen den Marken und innerhalb der Marken zum Nachteil der Verbraucher ab, so die Interessensvertreter. (rp) Die Resolution im Wortlaut können Sie unten in der Downloadbox abrufen.
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(Foto: Kirsten Neumann/ddp/AHO-Montage)
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