Freitag, 25.05.2012
23.11.2009
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Frage der Woche

Kilometergebühr statt Kfz-Steuer?

Hollands Autofahrer sollen künftig keine Kfz-Steuer mehr zahlen, sondern eine Kilometergebühr von zunächst durchschnittlich drei Cent. Hauptziel dieser von der Regierung in Den Haag beschlossenen Reform ist die Verringerung schädlicher Abgase sowie der täglichen Staus auf Hollands Straßen. Die Bundesregierung will dem niederländischen Modell nicht folgen. AUTOHAUS Online wollte in der vergangenen Woche von seinen Lesern wissen, was sie von der Kilometergebühr halten. Eine große Mehrheit von 71 Prozent kann sich dieses Modell für Deutschland nicht vorstellen. Rund ein Viertel (26 Prozent) der Umfrageteilnehmer hingegen hält das niederländische Modell auch bei uns für praktikabel. Zwei Prozent der User hatten keine Meinung. Insgesamt wurden 2.633 Stimmen abgegeben. (AH) Wird es in Deutschland bald eine Pkw-Maut geben? Wie können dabei Mehrbelastungen für deutsche Autofahrer vermieden werden? Schreiben Sie uns einen Kommentar! Sie finden die Funktion wie immer unterhalb des Artikels.

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

24. November 2009 11:42
Dieter M. Hölzel meint:
Wenn man die letzten 20 - 30 Jahre betrachtet, ist nachhaltig belegt,
dass man unserer Politkaste Geld, in Form von Steuern usw., geben kann
soviel man will, die Kassen sind immer leer. Alleine die Tatsache,dass
der Steuerzahler Bund jedes Jahr erneut die Verschwendung von rund 30
Milliarden Euro durch die öffentliche Hand aufdeckt, verbietet es sich
über jedwede Maut und Pickerl oder all´ so einen Quatsch nachzudenken.
Den Unsinn mit den Umweltzonen abschaffen und künftig vielleicht aus
der Autobranche Leute in die Politik wählen, statt Theoretiker, die
ohnehin aus purem Selbstzweck auf warmen Stühlen sitzen,die eigentlich
Fachleuten vorbehalten sein müssten.


24. November 2009 08:44
Hanns-Jörg Riehm-Peters meint:
Die Politiker reden alle von Entbürokratisierung und ökologischer Politik.
Wenn die wirklich an so etwas interessiert wären, dann würden die Länder und der Bund eine Regelung finden, wie man die KFZ--Steuer auf die Mineralölsteuer umlegt.
Ende aus - Micky Maus. Dann würden auch die Transitfahrer mitzahlen (Wenn die überhaupt hier tanken), wir bräuchten nicht schon wieder eine neue Behörde, die sich um die Vignietten kümmern muss, die Finanzämter könnten eine Menge Leute freistellen, der Staat hätte viel weniger Forderungsausfälle aus nicht gezahlter KFZ-Steuer und der Vielfahrer zahlt viel und der Wenigfahrer zahlt wenig. Und wenn der Vielfahrer einen sanften Gasfuss oder ein sparsames Auto hat, schont er sogar (pro Kilometer) noch die Umwelt.

Alles andere ist in meinen Augen Quatsch.


24. November 2009 08:41
Oliver Mayer meint:
Ich würde es begrüßen, wenn eine Autobahnmaut in Form einer Jahresvignette zu einem moderaten Preis von 25-30 Euro eingeführt werden würde, ähnlich Beispiel Schweiz. (Ohne gleichzeitige Senkung der KFZ Steuer). Jeder der dann durch Deutschland fährt, müsste endlich auch mal zahlen, so wie wir es ja auch in den meisten Nachbarländern tun müssen. Was ich strikt ablehnen würde, wäre eine art Go-Box für Privat PKW. (Zusätzliche, vermutlich hohe, Anschaffungskosten und die totale Überwachung wäre das ende vom Lied). Außerdem muss der Blödsinn von Umweltzonen endlich abgeschafft werden. Dieser Schildbürgerstreich der deutschen Politik bringt sowie so nichts, ausser Verägerung bei der Bevölkerung und bedrohte Existenzen von Firmen, welche Ihre Fahrzeuge nicht mal umrüsten könnten, weil nichts angeboten wird.

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