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Neues Margensystem
Kleine Nissan-Händler verdienen wieder mehr
Der deutsche Nissan-Handel wird zukünftig weniger nach Volumen und mehr nach Leistung vergütet. Bis zu sechs Prozent betrug der Margenunterschied zwischen "kleinen" und "großen" Händlern bei Nissan in dem seit 2007 geltenden Vergütungssystem. Ab 1. April sollen es nur noch 2,2 Prozent sein. Nissan-Vertriebsleiter Oliver Christoph will die Marke mit dieser Maßnahme auch für kleinere Händler wieder attraktiver machen und nebenbei den Wildwuchs eines Parallelhandels, in dem kleine Händler günstiger bei großen als beim Importeur einkauften, bekämpfen. Auch der Verband der Nissan-Händler zeigte sich mit der erreichten Angleichung – ohne Kürzung – zufrieden, kritisierte allerdings, dass es nicht gelungen ist, den Kundenzufriedenheitsbonus zu Gunsten der Grundmarge zu streichen. Trotz der Angleichung sollen nach dem Willen von Nissan auch künftig Leistungsträger mehr verdienen als der "normale" Händler und zwar unabhängig vom Gesamtverkaufsvolumen. Erreicht werden soll dies durch die Reduzierung des Volumenbonus und der dazu gehörigen Staffel sowie die Erhöhung des Zielerreichungsbonus. (dp)
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