Freitag, 25.05.2012
11.08.2010
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Entscheidung

Kleiner Porsche-Geländewagen rollt heran

Die Entscheidung über den Bau eines kleinen Porsche-Geländewagens steht kurz bevor. Die Planungen für den "Baby-Cayenne" liefen, es sei aber noch keine abschließende Entscheidung über den Start der fünften Baureihe gefallen, sagte ein Porsche-Sprecher am Mittwoch. Die Zeitschrift "auto, motor und sport" hatte zuvor berichtet, die Stuttgarter hätten sich "definitiv" für die Herstellung eines kleinen Geländewagens entschieden. Das Fahrzeug soll nach Informationen des Magazins Ende 2014 oder Anfang des darauffolgenden Jahres auf den Markt kommen.

Die Entscheidung für den Bau des kleinen Bruders des Cayenne käme nicht überraschend. Die Führungsspitze des Sport- und Geländewagenbauers hatte zuletzt bereits mehrfach angekündigt, dass für das mittelfristige Absatzziel von 150.000 Fahrzeugen pro Jahr weitere Baureihen notwendig seien. Der kleine Geländewagen soll auf Basis des in Ingolstadt produzierten Audi Q5 entstehen.

Ihre Produktoffensive haben die Stuttgarter vor wenigen Tagen mit der Entscheidung bereits untermauert, den Supersportwagen 918 Spyder zu bauen (wir berichteten). Nach einem Beschluss des Aufsichtsrates soll der Hybrid-Sportwagen in Weissach entwickelt und am Porsche-Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen produziert werden. Der Wagen soll in einer Art Manufaktur von Hand gefertigt werden und im Jahr 2013 auf den Markt kommen. Der Preis beträgt voraussichtlich 500.000 Euro. 

Matthias Müller früher am Steuer

Damit Porsche bei seinen Zielen zügig voran kommt, soll der neue Steuermann Matthias Müller seinen Jobs als Vorstandschef früher als geplant beginnen. Nicht erst Anfang Oktober, sondern bereits Mitte September soll Müller bei Porsche am Lenkrad sitzen, berichtet das Magazin. Der VW-Manager folgt auf Michael Macht, der als Produktionsvorstand zu Volkswagen wechselt. (dpa)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

12. August 2010 10:59
E. Kuehlwetter (wallibelli) meint:
Der kleinere SUV ist ja schon seit ein paar Jahren Anlass zu Diskussionen zwischen dem VW Konzern und Porsche. Wiedeking hat sich mit Händen und Füßen dagegen gesträubt, weil er ein Downsizing und damit ein Verfall der Margen befürchtete. Sicher bringt ein Cayenne soviel DB wie 2 kleinere SUV. Aber die schon 2007 angepeilten mittelfristigen Stückzahlen von über 150.000 lassen sich nur mit Fahrzeugen anderer Preiskategorien erreichen. Das gilt übrigens auch für den Porsche - Sportwagenbereich.

Gerade im SUV - Segment muß man heute differenziert agieren. In EU sind die Monster - SUVs auf dem Rückzug. Auch im obersten Premiumsegment. In USA, den Golf - Staaten, in China und Russland gibt es dafür weiterhin Kundenpotentiale. Das passt schon, was man da plant. Eine Verwässerung des Image ist nicht befürchten. Der Cayenne war trotz Touareg - Genen immer als vollwertiger Porsche akzeptiert.


12. August 2010 08:36
Evelin Hoepfner meint:
Für 500000,- Euro wird das Auto wohl niemand kaufen,das ist auch kein Porsche wert oder ist es ein Druckfehler.Einen schönen Tag noch !!

Redaktion: Anm. d. Red.: Die in dem Artikel genannte Preisvorstellung bezieht sich nicht auf den "kleinen" Porsche Cayenne, sondern auf den 918 Spyder. Sie erscheint durchaus realistisch: Der 2006 eingestellte Supersportwagen Carrera GT kostete bereits über 450.000 Euro. Beim 918 Spyder spricht Porsche von einem "Supersportwagen-Tarif plus Hightech-Aufschlag".

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