BMW und Fiat haben eine Absichtserklärung über eine Zusammenarbeit in den Bereichen Plattformen und Komponenten unterzeichnet. "Wir prüfen derzeit mit der Fiat Group Möglichkeiten für eine gemeinsame Nutzung von Komponenten und Systemen bei den Marken Mini und Alfa Romeo, um Skaleneffekte und damit Kostensenkungen zu erreichen", sagte Friedrich Eichiner, BMW-Vorstand für Konzern- und Markenentwicklung, am Dienstag in München. Fiat-Chef Sergio Marchionne wertete den Schritt als "großen Meilenstein" in der Kooperationsstrategie des italienischen Autokonzerns. Die beiden Unternehmen verpflichteten sich nach eigenen Angaben zu Stillschweigen hinsichtlich der Details der möglichen Zusammenarbeit. Das Ergebnis ihrer Gespräche wollen sie bis Jahresende bekannt geben. BMW arbeitet bei kleinen Motoren bereits mit dem französischen Autobauer Peugeot zusammen. Fiat wiederum unterhält vielfältige Fertigungskooperationen bei Pkw und Nutzfahrzeugen. Die Italiener verhandeln Presseberichten zufolge derzeit auch mit Chrysler über eine Produktion von Alfa-Modellen in den USA (wir berichteten). (rp)
BMW/Fiat: Kooperation rückt näher
Die beiden Autobauer prüfen eine Zusammenarbeit in den Bereichen Plattformen und Komponenten für ihre Marken Mini und Alfa Romeo. Eine entsprechende Absichtserklärung ist bereits unterzeichnet.