Freitag, 25.05.2012
11.08.2009
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VDA

Krise kostet bislang weniger Auto-Jobs als befürchtet

Die deutsche Autoindustrie hat nach Angaben ihres Spitzenverbands VDA die Stammbelegschaft in der Wirtschaftskrise weitgehend gehalten. "Obwohl der Umsatz der Branche in den ersten vier Monaten des Jahres um mehr als 40 Prozent zurückgegangen ist, sank die Zahl der Beschäftigten in den Stammbelegschaften in den vergangenen zwölf Monaten nur um 2,4 Prozent auf 729.800 Mitarbeiter", zitiert das "manager-magazin" VDA-Präsident Matthias Wissmann auf seiner Internetseite. Mehr Entlassungen habe es aber bei den Zulieferern gegeben. Wissman unterstrich erneut die Bedeutung der Abwrackprämie. Sie sei für einige Hersteller und ihre Zulieferunternehmen in diesem Jahr ein stabilisierendes Instrument. "Auf Basis der gut 550.000 Anträge, die das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bisher bearbeitet hat, zeigt sich, dass über die Hälfte aller prämienbedingten Zulassungen auf deutsche Konzernmarken entfällt", sagte er. Wie berichtet, legte die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland um 27 Prozent auf 2,4 Millionen zu. Das sind über eine halbe Million Autos mehr als in den ersten sieben Monaten 2008. Laut VDA lag der inländische Auftragseingang der deutschen Pkw-Hersteller in den ersten sieben Monaten um knapp ein Viertel über dem Vorjahresstand. Der Auftragsbestand bleibe damit weiterhin sehr hoch und werde im zweiten Halbjahr dazu beitragen, die Produktion der Werke zu stabilisieren, erklärte der Verbandspräsident. Kein Selbstläufer "Es wäre allerdings vermessen, die Zuwachsraten des ersten Halbjahres bei den Neuzulassungen einfach fortzuschreiben", so Wissmann weiter. Für das Gesamtjahr erwartet er ein Volumen von gut 3,5 Millionen Autos. Dieses hohe Niveau sei aber 2010 sicherlich nicht erreichbar. (rp)

 
 
 
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