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Schulterschluss: Dirk Hoerr (m.), Opel-Vertriebschef Alain Visser (r.) und Saab Deutschland Geschäftsführer Knuth Sexauer.
Kropf Automobile übernimmt Saab als dritte Marke
"Wir suchen Partner, die emotional mit unserer Marke verbunden ist", mit diesen Worten präsentierte der inzwischen ehemalige Saab Deutschland-Geschäftsführer Knuth Sexauer auf einer Pressekonferenz seinen 129. Vertriebspartner. Gemeint war die traditionsreiche Kropf Automobile GmbH in Nürnberg, die Geschäftsführer Dirk Hoerr vor zwei Jahren nach einer Insolvenz übernommen hatte. Der Grund für die Übernahme einer dritten Marke neben Opel und Chevrolet liegt in seinem früheren Betrieb, dem Autohaus Kaiser in Nürnberg, begründet. Dieser hatte vor kurzem sämtliche Vertriebsverträge zurückgegeben und beschränkt sich seitdem auf den Service. Dass Hoerr auch schwierige Dinge zum Erfolg führen kann, hat er mit der Neustrukturierung von Kropf Automobile bewiesen. Zwei Jahre nach der Insolvenz verzeichnete der Betrieb mit seinen 100 Mitarbeitern im letzten Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erstmalig rangiert das Unternehmen damit unter den 50 besten Opel-Händlern. Für 2006 rechnet Hoerr mit dem Verkauf von 1.250 Neuwagen, davon 200 der Marke Chevrolet und 50 Saab Fahrzeuge. Er sieht die neue Marke Saab als ideale Ergänzung der Produktpalette nach oben, während sich Chevrolet als Einstiegsmarke etabliert habe. (us)
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