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Händlerbeirat
Licht und Schatten bei Subaru
Rund 95 Prozent der Subaru-Händler sind durch die Neuregelung des Mengenbonus besser gestellt als zuvor. Dies erklärte Manfred Eimansberger, Vorstandssprecher des Subaru-Händlerbeirats, anlässlich der Jahreshauptversammlung am Samstag in Suhl. Die Rabattschleuderei einiger weniger Subaru-Partner, die für umliegende Betriebe existenzgefährdende Ausmaße angenommen hat, konnte zwar nicht komplett unterbunden, aber doch zumindest eingedämmt werden. Die wirtschaftliche Lage der Händler habe sich allgemein betrachtet nicht positiv entwickelt, so Eimansberger. "Unsere Betriebe verdienen nicht genug Geld, um Rücklagen bilden zu können. Das muss sich wieder ändern!" Im Bereich Service und After Sales gebe es derzeit verstärkt Handlungsbedarf in den Bereichen Teileanlieferung. Dabei seien regional große Unterschiede in Sachen Pünktlichkeit und Termintreue sowie Lieferfähigkeit von Gasanlagen zu verzeichnen, erklärte Arbeitskreissprecher Josef Gogeißl. Gelöst wurde in den zurückliegenden Monaten hingegen bereits das Problem der Logistikkosten. Diese entfallen generell, dafür wurden allerdings mangels Spielraum die Teilepreise durch Subaru um ca. 1,5 Prozent angehoben. "2007 war das schlechteste Jahr seit der Wiedervereinigung", resümierte Subaru Deutschland-Chef Jens Becker, 2008 werde die Autowelt nach seiner Prognose nicht besser werden. Trotz eines Plus an Fakturen und Zulassungen gegenüber 2007 zeigte sich Becker unzufrieden mit den Subaru-Partnern. Zum einen sei die Zahl der Auftragseingänge rückläufig und liege deutlich unter dem Vorjahr, zum anderen könne es nicht angehen, dass der Handel vielfach nicht über entsprechende Vorführwagen verfüge. Dies betreffe sowohl die Modelle Tribeca und Legacy als auch Forester und Justy. "Lausige" Diesel-Verkäufe im Mai Ebenso kritisch sieht Becker die Diesel-Verkäufe. Im Mai 2008 hätte es lediglich zehn Neubestellungen gegeben. Die explosionsartig gestiegenen Dieselpreise seien keine Begründung für die derart "lausigen Verkäufe", zumal Deutschland am lautesten nach Dieselmotoren gerufen habe. Trotz der Ankündigung, gegebenenfalls eine härtere Gangart einzulegen, sei der Importeur bestrebt, die Problematik gemeinsam mit den Subaru-Partnern konstruktiv zu lösen, betonte Becker. (st) Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in AUTOHAUS 12/2008.
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(Foto: AH / Sabine Tilp)
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