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Audi: Wegen eines bestreikten Logistikdienstleisters droht die A3-Produktion in Brüssel ins Stocken zu geraten.
Streik
Logistik-Probleme bei Audi in Brüssel
Ein Streik bei einem Logistikunternehmen hat das Audi-Werk in Brüssel vorübergehend lahmgelegt. "Seit gestern stehen die Bänder still", sagte ein Audi-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage. Wann die Produktion wieder anlaufe, sei derzeit unklar. "Die Gespräche zwischen Gewerkschaften und Zulieferer dauern an." Audi habe mit dem Streik nichts zu tun, betonte der Sprecher. "Wir sind Opfer." Die betroffene Firma Autovision liefere die meisten in der Produktion benötigten Teile. Sie hat allerdings eine Ausschreibung verloren, weshalb zum Jahreswechsel ein anderes Unternehmen den Transport der Autoteile übernehmen soll. Jetzt geht es u.a. um die Frage, was aus den Mitarbeitern wird. Audi baut in Brüssel den A3. Zuletzt liefen rund 170 Fahrzeuge pro Tag vom Band. Demnächst wird die Produktion auf den neuen Kleinwagen A1 umgestellt, auf dem große Hoffnungen ruhen. "Das Werk wird derzeit umgerüstet", sagte der Sprecher. Die neue Baureihe sowie alle Karosserieteile dafür werden ausschließlich in Brüssel hergestellt. Seit Mitte Oktober werden die ersten Testfahrzeuge gebaut. An die Kunden dürfte das neue Auto dann von Frühjahr 2010 an gehen. Von 2011 an peilt das Unternehmen nach früheren Angaben einen durchschnittlichen Absatz von 80.000 Fahrzeugen pro Jahr an. Bislang hatte auch die Audi-Mutter Volkswagen das Werk in Brüssel genutzt und dort den Polo gebaut. VW hat sich allerdings zurückgezogen und das Werk Audi überlassen (wir berichteten). (dpa)
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(Foto: Audi)
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