7-Tage-Rückblick
WEITERE AKTUELLE NACHRICHTEN
Zeitung
Magna überdenkt Plan für Opel Bochum
Der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna überarbeitet nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" seine Pläne für das Opel-Werk in Bochum. Damit wolle das Unternehmen auch die Zustimmung des Landes Nordrhein-Westfalen für die Übernahme der europäischen General-Motors-Tochter erreichen, schreibt die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe. Ein Sprecher der Düsseldorfer Staatskanzlei bestätigte der Zeitung: "Wir verhandeln darüber, ob die Fabrik besser ausgelastet werden könnte, indem die Produktion des Modells Astra von Antwerpen nach Bochum verlegt wird." Zudem könne künftig das Elektroauto Ampera in Bochum produziert werden – allerdings zunächst nur in kleineren Stückzahlen. Nach dem ursprünglichen Plan wollte Magna die Astra-Produktion von Bochum nach Rüsselsheim verlegen, schreibt die Zeitung weiter. Dann hätte man in Bochum 2.200 der 5.000 Arbeiter entlassen müssen. Rivalität zwischen Standorten Im Opel-Überlebenskampf schwindet auch zusehends die Solidarität unter den Standorten. Der stellvertretende Vorsitze des europäischen Arbeitnehmerforums (EEF) von General Motors, Rudi Kennes, warf dem Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel am Sonntag vor, zum Wohle des Bochumer Werkes die Schließung von Antwerpen vorantreiben zu wollen. "Damit verlassen wir unsere solidarische Haltung zwischen den europäischen Werken", sagte er am Sonntag in Frankfurt.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Solidarität ist keine Einbahnstraße"
Copyright © 1998 - 2012 AUTOHAUS online
(Foto: ddp / Volker Hartmann)
| Zurück | Artikel bookmarken | Kommentar abgeben | Artikel drucken | Newsletter-Abo | Heft-Abo |
WEITERE INFORMATIONEN
Verwandte Themen
- Mögliche Opel-Insolvenz spaltet Koalition
- Berlin findet Magna-Offerte "interessant"
- Magna und Fiat trommeln für Opel-Konzepte
- Neuer Chef bei Opel Eisenach
- Magna legt Konzept für Opel vor
- Magna will weniger als 20 Prozent an Opel
- Magna-Chef will Opel "helfen"
- Magna will fünf Milliarden flüssig machen
- Guttenberg spricht mit Magna










