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Zukunftspläne
Magna und Fiat trommeln für Opel-Konzepte
Die Opel-Interessenten Magna und Fiat haben sich am Freitag zu weiteren Details ihrer vorgelegten Zukunftsmodelle für den Rüsselsheimer Autobauer geäußert. Magna International will demnach für den Fall einer Opel-Übernahme alle deutschen Standorte erhalten. Auch die Zentrale in Rüsselsheim und die dortige Entwicklungsabteilung sollen erhalten bleiben, sagte Magna-Geschäftsführer Siegfried Wolf am Freitag in Berlin. Bei einem Einstieg von Fiat sollen europaweit etwa 10.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Damit widersprach der italienische Autoriese Medienberichten, wonach im Falle einer Übernahme rund 18.000 Stellen wegfallen sollen. "Dabei handelt es sich um total falsche Informationen", heißt es in der Mitteilung des Konzerns. Das Fiat-Konzept sehe "eine über einen längeren Zeitraum gestreckte Reduktion von Arbeitsplätzen von insgesamt 10.000 Stellen in ganz Europa vor." Wolf kündigte in Berlin ebenfalls an, bei der Verwirklichung der Magna-Pläne würden "deutlich weniger als 18.000 Arbeitsplätze" bei Opel abgebaut. Wie viele es genau sein würden, lasse sich noch nicht sagen. Der Zulieferer könne allerdings keine Garantie für die Opel/Vauxhall-Werke in England sowie in Antwerpen abgeben. Für diese Standorte werde man allerdings versuchen, "andere europäische Autobauer zu gewinnen", sagte Magna-Sprecher Witzani. Händlerbeteiligung unklar Laut Witzani sieht der dem Bundeswirtschaftsministerium vorgelegte Plan eine Beteiligung von jeweils 35 Prozent für die Opel-Mutter General Motors (GM) und die russischen Magna-Partner GAZ und Sberbank sowie eine 20-prozentige Beteiligung von Magna vor. Zehn Prozent würde die Opel-Belegschaft halten. Ob auch die Opel-Händler an dem Konsortium beteiligt sein werden, war noch unklar.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Forster zurück ans Opel-Ruder? – Magna offen für Finanzinvestor
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(Foto: Archiv/Fiat/Magna/AHO-Montage)
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