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Frank Stronach will keinen Kontrollanteil an Opel.
Stronach
Magna will weniger als 20 Prozent an Opel
Magna will sich an Opel definitiv mit weniger als 20 Prozent beteiligen. Das bestätigte Magna-Chef Frank Stronach der kanadischen Zeitung "Globe and Mail". Magna wolle an dem deutschen Hersteller keinen Kontrollanteil, bekräftigte der Manager laut dem Online-Bericht der Zeitung am späten Montagabend (Ortszeit). Zu möglichen Partnern für das Magna-Angebot etwa aus Russland äußerte sich Stronach nicht. Spekuliert wird, dass dadurch eine deutlich höhere Beteiligung neuer Investoren an Opel zustande kommen könnte. Demnach könnten der mit GAZ verbundene österreichisch-kanadische Autozulieferer 19 Prozent und GAZ gemeinsam mit Sberbank zusammen 35 Prozent an Opel kaufen. Mit Blick auf seine Gespräche mit Vertretern der Bundesregierung in der vergangenen Woche sagte der Konzernchef: "Sie haben Interesse, sie wissen, dass wir einer der großen Zulieferer sind und Autos bauen, und sie hätten gern die beste Lösung für Deutschland." Bei einem Opel-Einstieg würde Magna die bisher stets betonte Strategie aufgeben, als Zulieferer der Branche kein Wettbewerber zu anderen Autobauern sein zu wollen. "Ich habe immer gesagt, unsere Präferenz wäre, nicht zu konkurrieren", räumte Stronach ein. "Aber angenommen, einige unserer Kunden brechen zusammen? Dann bliebe uns womöglich keine andere Wahl." Kein Kontakt zu Marchionne Neben Magna will auch der italienische Autobauer Fiat bei Opel einsteigen und dadurch zusammen mit dem US-Anbieter Chrysler zu einem der größten Hersteller weltweit werden. Stronach sagte, er habe das Thema mit Fiat-Chef Sergio Marchionne nicht besprochen.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Experten zweifeln an Opel-Ambitionen aus Russland
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(Foto: Magna)
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