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Einem Medienbericht zufolge ist bei Mahle fast jeder zehnte Arbeitsplatz in Deutschland in Gefahr.
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Mahle droht erneuter Kahlschlag
Beim Automobilzulieferer Mahle ist einem Medienbericht zufolge fast jeder zehnte Arbeitsplatz in Deutschland in Gefahr. Es sei im Gespräch, rund 800 der derzeit 8.800 Jobs in Deutschland zu streichen, berichten die "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstag). Allein am Standort Stuttgart sind demnach 250 Arbeitsplätze bedroht. Mahle-Chef Heinz Junker hatte bereits Anfang September einen weiteren Jobabbau wegen der dramatischen Branchenkrise angekündigt. Bis Ende Juni hatte der Kolben- und Zylinderspezialist binnen eines Jahres bereits rund 6.300 Arbeitsplätze gestrichen, 476 davon in Deutschland. Insgesamt arbeiten bei Mahle weltweit mehr als 44.000 Menschen. "Es gibt Überlegungen zu weiteren Einsparungen", sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag der in Stuttgart. Die derzeit laufenden Gespräche zwischen Konzernleitung und Betriebsrat sollten voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen werden. Nähere Angaben dazu wollte sie aber nicht machen. Rote Zahlen in 2009 erwartet Mahle rechnet für das Gesamtjahr 2009 mit einem Verlust. Der Umsatz brach im ersten Halbjahr um fast ein Drittel auf 1,8 Milliarden Euro ein. Für das Gesamtjahr rechnet Mahle mit einem Rückgang der Erlöse um bis zu einem Viertel. Der Umsatz wird demnach voraussichtlich bei 3,75 bis 3,9 Milliarden Euro liegen. Als Reaktion auf die Krise wurden mehrere Werke geschlossen, darunter zwei in England, eines in Italien und eines in Frankreich. In Deutschland sind rund 8.000 der 8.800 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Die Maßnahme soll noch bis Mitte 2010 laufen. Zu den Einsparungen soll auch eine Verschlankung der Organisation beitragen. (dpa)
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(Foto: Mahle)
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