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BMW-Schmiergeldskandal
Manager von Zulieferbetrieb verurteilt
Der ehemalige Geschäftsführer eines Zulieferbetriebs von BMW ist am Mittwoch vom Landgericht München I wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der 48-Jährige muss außerdem 200.000 Euro Geldbuße zahlen. Der Angeklagte hatte 2001 und 2002 zwei Manager im Einkaufsbereich des Konzerns für Aufträge mit über 400.000 Euro geschmiert. Das Unternehmen des 48-Jährigen bekam den Zuschlag unter anderem für die Mittelkonsole des neuen 3-er BMW sowie für das Bordnetz des neuen Mini. Die Bestechungsgelder flossen über eine Firma in den USA, die ein anderer Beteiligter des Korruptionsskandals eigens zu diesem Zweck gegründet hatte. Das Schmiergeld wurde als Bezahlung von Scheinrechnungen verbucht. In der Affäre hat die Staatsanwaltschaft gegen rund 30 Verdächtige bei BMW und verschiedenen Zulieferfirmen ermittelt. Der Hauptabteilungsleiter des Autokonzerns ist bereits 2006 zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Mehrere Beteiligte kamen wie der 48-Jährige mit Bewährungsstrafe davon. (dpa)
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