Freitag, 25.05.2012
26.08.2010
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ADAC-Werkstatttest 2010

Markenbetriebe fahren voraus

Im "ADAC Werkstatttest 2010" haben Vertragswerkstätten der Autohersteller ihren Konkurrenten aus dem freien Aftermarket die Rücklichter gezeigt. Wie der Autoclub am Donnerstag in München mitteilte, fanden die markengebundenen Betriebe bei einer Fahrzeugwartung im Schnitt nicht nur mehr Fehler, sondern waren auch im Service den untersuchten "Fast Fittern" und freien Werkstätten überlegen.

Der ADAC hatte zusammen mit der Stiftung Warentest 75 Reparaturbetriebe – jeweils fünf Vertragswerkstätten von Mercedes, Opel, Renault, Toyota und VW sowie jeweils 25 ATU-Filialen und Partner des "Meisterhaft"-Werkstattsystems – unter die Lupe genommen. Untersucht wurde nicht nur, ob alle fünf eingebauten Fehler gefunden wurden, sondern auch der gesamte Ablauf des Auftrags von der Terminvereinbarung bis zur Fahrzeugabholung. Nicht berücksichtigt wurden Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern.

Einmal mehr überzeugten in einem Werkstatttest die Mercedes-Partner. Den Angaben zufolge wurden alle fünf geprüften Betriebe mit "sehr gut" bewertet – ein Unternehmen erreichte sogar die volle Punktzahl. Bei Opel, Renault und VW erhielten je vier Service-Partner die Höchstnote. Eher durchschnittlich schnitt Toyota ab, wo es als bestes Urteil viermal ein "gut" gab.

Dagegen entdeckte laut ADAC nur ein Drittel der ATU-Niederlassungen alle fingierten Mängel, bei den "Meisterhaft"-Partnern war es sogar nur ein Viertel. Zudem schnitten zwei der Kettenbetriebe beim Kundenservice mit "mangelhaft" ab, von den 25 "Meisterhaft"-Werkstätten bekamen gleich sieben die negative Wertung. Lediglich zwei Systempartner machten ihrem Name alle Ehre und fuhren ein "sehr gut" ein. Die Tester beklagten bei den freien Betrieben mitunter das Fehlen einer Direktannahme und einer verständlichen Rechnung. Außerdem wurde nicht immer eine Liste mit den erledigten Arbeiten übergeben.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: ZDK: Test hat Stichprobencharakter

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

27. August 2010 12:33
Matthias D. meint:
Das ist typisch ADAC, frei nach dem Motto "Wessen Geld ich bekomm, dessen Lied ich sing" Wir haben in Deutschland fast 45000 Kfz-Betriebe. Davon wurden 75 besucht. Schon das zeigt, wie sehr es um ein echtes Bild der Marktsituation ging. Interesanter Weise unterhält der ADAC zu allen Herstellern, deren Händler besucht wurden, enge bis sehr enge Geschäftsbeziehungen. Zu den beiden anderen Beteiligten hingegen nicht. Ein Schelm wer dabei böses denkt...

Das die Markengebundenen Betriebe bei jedweder Art von Inspektionen meist besser abschneiden, liegt neben der Fokusierung auf den jeweiligen Hersteller auch am höheren Anteils von Inspektionen am Auftragsvolumen. Das Nutzer freier Werkstätten bekanntlich meist ältere Fahrzeuge fahren, und allzugern auf Inspektionen verzichten, ist nun auch hinlänglich bekannt. Wenn da bei dem 2-Mann Betrieb mit "Meisterhaft" Vertrag, in dem drei Durchsichten im Jahr gemacht werden, weil die Kunden nunmal keine Durchsichten nachfragen, aus mangelnder Routine das Reserverad nicht auf den korrekten Luftdruck überprüft, dann ist der nicht gleich unfähig ein Auto fachgerecht instandzusetzen. Noch lächerlicher wird das ganze, wenn man bei fehlenden Ersatzrad, das alternativ beigefügte Pannenset entfernt, und dann ebenfalls zu dem Schluss kommt, der ausführende Mechaniker beherrscht sein Handwerk nicht. So etwas ist ganz niedriges Niveau, noch weit unter Bildzeitung.


27. August 2010 11:13
frank heydenreich meint:
guten tag,

was bitte soll"freier aftermarket" und fastfitter" in einem deutschen "newsletter"? schreiben sie doch bitte gleich alles klein und englisch... oder benutzten sie doch einfach mal wieder die gute, alte deutsche sprache! oder meinen sie dieses kauderwelsch denglisch imponiert irgendjemanden?

greetings aus barsinghausen


27. August 2010 09:12
Sylke Esser-Bruss meint:
Für die Durchführung einer Wartung und den damit zu findenden Fehler bedarf es keiner Ausrüstung. Lediglich einer Checkliste, gut geschultes Fachpersonal, welches konsequent die Checkliste bearbeitet und einer Hebebühne.

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