Seat tastet sich auf neue Märkte vor. "Wir prüfen einen Markteintritt in China", kündigte Seat-Chef Erich Schmitt im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (Montagsausgabe) an. "Jetzt beginnen wir Tests in den Küstenstädten, um zu sehen, ob die chinesischen Kunden unsere Modelle akzeptieren und bereit für diese Fahrzeugklasse sind." Diese Woche treffe er dafür chinesische Partner in Barcelona, sagte Schmitt. Für Seat ist eine Ausweitung in neue Märkte wichtig, um den Absatz hochzutreiben. "Wir müssen die Marke ganz neu aufstellen. Es wird sicher ein bis zwei Modellgenerationen dauern, bis wir so weit sind", sagte der einstige Audi-Manager Schmitt "In diesen zehn Jahren muss Seat umpositioniert sein." Bis 2018 will Schmitt den Absatz auf 800.000 Autos fast verdoppeln. Pro Jahr solle Seat zwei bis drei neue Modelle herausbringen. "450 Millionen bis 500 Millionen Euro investieren wir in die Ausweitung unserer Produktbasis." (dpa)
Seat: Marktstart im Reich der Mitte?
In Kürze will der spanische Hersteller testen, wie chinesische Kunden auf die Modellpalette reagieren. Seat-Chef Erich Schmitt: "Wir müssen die Marke ganz neu aufstellen."