Donnerstag, 09.02.2012
07.09.2010
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Halbjahresbilanz

Mazda-Partner mit 0,8 Prozent Umsatzrendite

Die deutschen Mazda-Vertragspartner haben im ersten Halbjahr 2010 eine durchschnittliche Umsatzrendite von 0,8 Prozent vor Steuern eingefahren. "Sie erreichten damit ein höheres Niveau als 2008", teilte eine Sprecherin von Mazda Motors Deutschland (MMD) am Dienstag mit. Vor dem Abwrackprämienjahr 2009, das mit 1,2 Prozent ein Ausreißer nach oben war, schafften die Händler nur durchschnittlich 0,5 Prozent.

"Wir wollen, dass unsere Händler erfolgreich sind, denn nur wer Geld verdient, hat auch Spaß an der Marke Mazda", kommentierte Bernhard Kaplan, Senior Manager Händlernetzorganisation bei MMD, das Ergebnis. "Dass dies gut funktioniert, zeigen 25 Prozent unserer Händler, die eine Rendite von durchschnittlich 4,8 Prozent erwirtschaften."

Zurückzuführen sei die positive Entwicklung der Umsatzrendite u.a. auf einen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um sieben Prozent gestiegenen Gebrauchtwagenumsatz. Bei den Neuwagenverkäufen verzeichnet Mazda zwar im ersten Halbjahr 2010 ein Minus von 27,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Gesamtmarkt minus 28,7 Prozent). Der NW-Umsatz der deutschen Mazda-Händler sank jedoch nur um 19 Prozent. Grund hierfür ist der bessere Modell-Mix: Im ersten Halbjahr haben sich laut Hersteller mehr Kunden für höherpreisige und besser ausgestattete Modelle entschieden.

"Viel zu wenig"

Der Händlerverband teilte auf Anfrage von AUTOHAUS Online mit, dass er die Zahlen nicht nachvollziehen könne und sie nicht kommentieren wolle, da MMD die Zahlen aus dem Händlerbetriebsvergleich dem Verband seit 2008 nicht mehr zur Verfügung stelle. Dennoch wisse jeder, dass selbst die 0,8 Prozent Umsatzrendite viel zu wenig seien, für den Umsatz, der generiert werde und das Risiko, welches der Handel trage.

"Aus diesem Grund dürfen die 0,8 Prozent bei Mazda nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Umsatzrendite in der gesamten Kfz-Branche unbefriedigend ist", sagte Händlerverbands-Geschäftsführer Marcus Weller. Er sieht jedoch Ansatzpunkte, die Umsatzrendite zu steigern: "Dazu gehört der Abbau des administrativen Aufwandes oder die Verteilung der Kosten zwischen Handel und Importeur nach dem Verursacherprinzip." (dp)

 
 
 

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