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Mazda will mit einer Kapitalerhöhung und neuen Bankkrediten finanziell gesunden.
Starker Yen
Mazda plagen Geldsorgen
Der finanziell angeschlagene Autobauer Mazda will sich mit zwei Milliarden-Emissionen auf dem Kapitalmarkt seiner Geldsorgen entledigen. Finanzexperten zufolge plant der japanische Autobauer bei Aktionären und Banken umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro einzusammeln. Über eine Kapitalerhöhung sollen einerseits rund 945 Millionen Euro eingenommen werden. Zusätzlich sollen neue Bankenkredite etwa 662 Millionen Euro in die Kassen spülen.
Mit der unerwartet hohen Summe sollen ein Werk in Mexiko gebaut und die Finanzen aufgebessert werden, wie Medien am Dienstag unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen berichteten. Nach Bekanntwerden der Pläne brach die Aktie des fünftgrößten japanischen Autobauers um rund zehn Prozent ein.
Mazda macht vor allem der teure Yen zu schaffen. Im Ende März ablaufenden Geschäftsjahr wird der Hersteller voraussichtlich zum vierten Mal in Folge einen Verlust einfahren. Um künftig weniger von Exporten abhängig zu sein, plant Mazda eine Fabrik in Mexiko sowie ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem russischen Konzern Sollers zum Bau von Autos in Wladiwostok. (dpa/rp)
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