Freitag, 25.05.2012
01.02.2008
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Mazda wirbt am effizientesten

Trotz eines geringeren Werbebudgets hat Mazda 2007 seine Aufmerksamkeit bei NW-Interessenten gesteigert. Wie das Institut für Markencontrolling Brand Control auf Basis seiner alljährlichen Effizienzstudie mitteilte, hat die japanische Automarke im vergangenen Jahr exakt 376.000 Euro pro Werbeerinnerungspunkt weniger investieren müssen als 2006. Jeder zweite befragte Neuwagenkäufer konnte sich an die Mazda-Werbung erinnern – drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei standen dem Unternehmen rund 15 Millionen Euro weniger an Budget für klassische Werbung zur Verfügung. Aus deutscher Sicht hat BMW erneut am effizientesten geworben. Der Münchener Konzern senkte der Studie zufolge seine Ausgaben gegenüber 2006 um 160.000 Euro pro Erinnerungspunkt. 71 Prozent der Befragten konnten sich die BMW-Werbung ins Gedächtnis rufen. Pro Erinnerungspunkt investierte der Autobauer 1,15 Millionen Euro und insgesamt 81,5 Millionen Euro. Die Konkurrenz wirtschaftete dagegen deutlich schlechter. Laut Brand Control gab Audi insgesamt rund 119 Millionen für die klassische Werbung aus und erzielte damit lediglich den gleichen Werbeerinnerungswert wie BMW. Die Ingolstädter investierten damit rund 1,7 Millionen Euro pro Erinnerungspunkt. Auf den gleichen Effizienzwert kam Mercedes mit Gesamtinvestitionen von rund 128 Millionen Euro und 77 Prozent Werbeerinnerung. Schlusslicht der Studie ist – wie in den Vorjahren – Volkswagen mit einem Werbeaufwand von insgesamt 215,5 Millionen Euro (plus 26,5 Millionen) und 2,8 Millionen Euro pro Erinnerungspunkt. Immerhin: Der Wolfsburger Konzern erzielte damit den höchsten Bekanntheitsgrad (78 Prozent). "Von Intensität der Absatzkrise überrascht" Insgesamt legten die Werbeaufwendungen bei den meisten Autobauern zu. Von den 26 im NewCar-Monitor erhobenen Pkw-Herstellern hätten 17 deutlich mehr ausgegeben als 2006, erklärte Brand Control-Analystin Isabelle Morschhäuser. "Offenbar sind viele bei der Werbeplanung im Herbst 2006 von einem verkaufsfreundlichen Jahr 2007 ausgegangen und wurden dann von der Intensität der Absatzkrise überrascht", so die Expertin. Für die Studie befragt das Frankfurter Institut jährlich 8.400 Autofahrer, die innerhalb der kommenden zwölf bis 36 Monate den Kauf eines Neuwagens planen. (rp)

 
 
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