Freitag, 25.05.2012
24.09.2009
Share |
Daimler-Personalien

MBVD bekommt neuen Chef

Daimler stellt das Vertriebsgeschäft in Deutschland wieder unter eine gesamtheitliche Verantwortung. Wie der Stuttgarter Autobauer am Donnerstag mitteilte, wird Harald Schuff mit Wirkung zum 1. Oktober Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mercedes-Benz Vertriebsorganisation Deutschland (MBVD). Der 53-Jährige war seit 2006 für die Mercedes-Niederlassungen verantwortlich und hatte das werkseigene Autohaus-Geschäft neu ausgerichtet. Er werde die MBVD-Leitung zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben wahrnehmen, hieß es. Schuffs Vorgänger in Deutschland, Peter Alexander Trettin, übernimmt künftig die Vertriebsleitung für Mittel-/Osteuropa, Afrika und Asien. Der 50-Jährige tritt damit in die Fußstapfen von Joachim Schmidt, der ab Oktober dem Vertrieb und Marketing von Mercedes-Benz Cars sowie den Vertriebsgesellschaften weltweit vorstehen wird (wir berichteten). Daimler kämpft wegen der weltweiten Autotalfahrt seit Monaten mit massiven Absatzeinbrüchen. Im August wurden weltweit mit 73.200 Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz, AMG, Smart und Maybach 13 Prozent weniger verkauft als vor einem Jahr. Auf dem Heimatmarkt betrug das Minus sogar knapp 32 Prozent bei 16.156 Neuzulassungen. Konzernchef Dieter Zetsche hatte sich zuletzt zuversichtlich geäußert, dass das Absatzniveau in den kommenden Monate wieder ansteigt. Nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden, der auch Leiter von Mercedes-Benz Cars ist, wird der Absatz insgesamt in diesem Jahr im zweistelligen Bereich unter den Verkäufen von 2008 liegen. (rp/dpa)

 
 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

25. September 2009 09:38
Stephan Raubold meint:
In den fast 10 Jahren als Vertriebsrepräsentant beim Benz hatte ich mehrmals Gelegenheiten Statements beider Topmanger zu lesen und zu hören. Herr Schuff sprach dabei in seiner jetzigen Funktion von einer durschnittlichen Arbeitsbelastung von 15 Stunden. Herr Trettin,auch nicht faul, kam nach eigenen Aussagen auf ca. 14-15 Stunden täglicher Einsatzbereitschaft. Nun soll beide Resorts ein einziger bewältigen. Nun beim Daimler ist ja vieles anders. Wahrscheinlich auch die Länge eines Arbeitstages. Aber mal ganz ehrlich, schaut man sich die angebliche Neuaussrichtung des Werkseigenen Fahrzeugverkaufs an, fragt man sich angesichts der desolaten ja sogar desaströsen Schieflage der meisten Niederlassungen, was bisher tatsächlich nachhaltiges von diesen Herren geleistet wurde. Da hilft dann auch kein 30 Stunden Tag. Wieviel (...) verträgt diese geile Marke eigentlich noch?

1 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 1)
1

"HB ohne Filter" vom 25. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute u.a.: Diskussion zur "Meister-HU", Elektroauto, Rabattschleusen und Rolf Leuchtenberger MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

AUTOHAUS/asp-Servicekongress: Die Zukunft der Dialogannahme

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Dialogannahme gewinnbringend organisieren! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr