Freitag, 25.05.2012
17.06.2010
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Supersportwagen

McLaren gibt europäische Händler bekannt

McLaren Automotive greift ab sofort als eigenständiger Anbieter im Segment der Supersportwagen an. Das britische Unternehmen stellte am Donnerstag in Düsseldorf einen Großteil seiner 13 europäischen Handelspartner vor. Schauplatz der Präsentation war das Autohaus Moll, das neben der Merkur Hanseatische Sportwagen AG in Hamburg und zwei weiteren Händlern vorerst der einzige Vertriebspartner der Marke in Deutschland ist. Weltweit geht McLaren, vor allem bekannt durch die Kooperation mit Mercedes-Benz in der Formel 1 und im Sportwagen-Segment, in 19 Ländern an den Start.

"Das Umschwenken von einmaligen, wenn auch sehr erfolgreichen Projekten wie dem McLaren F1-Programm, hin zu einem globalen Automobilunternehmen ist ein bedeutsamer Schritt für McLaren", erklärte Geschäftsführer Antony Sheriff. Nach der Bekanntgabe einer eigenständigen Sportwagen-Range im Herbst 2009 hätten sich mehr als 600 Autohäuser um einen Vertrag bemüht. Sheriff: "Man kann deutlich sagen, dass die ausgewählten Händler wirklich das Beste vom Besten sind." Als mittelfristiges Ziel peilt er ein globales Netz von etwa 70 Händler an.

Ab Frühjahr 2011 sollen zunächst weltweit 35 Autohäuser den neuen McLaren MP4-12C verkaufen. Als größte Märkte erachtet die Unternehmensführung Großbritannien, die USA und Deutschland. Für Europa sind im kommenden Jahr 400 bis 500 Fahrzeuge geplant – 70 Prozent sollen dabei auf Großbritannien und Deutschland entfallen.

Flagship-Store für eine Million Euro

Als einziger Händler Deutschlands errichtet die Moll Sportwagen GmbH einen Flagship-Store für die Marke. Laut Geschäftsführer Timm Moll werden in den 300 Quadratmeter großen, puristisch gehaltenen Showroom in der Willstätterstraße insgesamt eine Million Euro investiert. Sechs neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Die Moll Gruppe beschäftigt derzeit 430 Mitarbeiter und verkaufte im vergangenen Jahr rund 9.000 Autos der Marken Audi, Aston Martin, Land Rover, Jaguar, Skoda, VW und Volvo.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Neues Werk und großes Kundeninteresse

 
 
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