Freitag, 25.05.2012
09.07.2009
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Befragung

Mehr Barzahler im Neuwagenhandel

Die Barkaufquote im Neuwagengeschäft hat seit Einführung der Abwrackprämie deutlich angezogen. Im Branchendurchschnitt wurden knapp sechs Prozent mehr neue Autos gegen Cash in Kundenhand übergeben als im Jahr davor. Das geht aus einer exklusiven Erhebung von AUTOHAUS und dem Marktforschungsunternehmen Puls im Rahmen des "BankenMonitors 2009" unter rund 1.000 Markenhändlern hervor. Die größte Steigerung verzeichnete seit Jahresbeginn der Fiat-Handel. Dort legten die Barkäufe um knapp ein Fünftel zu. Hohe Zuwächse gab es auch für die Partner von Toyota (plus 17,7 Prozent), Hyundai (plus 13,7 Prozent) und Volkswagen (plus 12,2 Prozent). Erstaunlich: Auch die Audi-Betriebe, die als Premiumhändler vermeintlich nicht so stark von der Umweltprämie profitieren, schnitten mit einem Barzahler-Plus von 12,2 Prozent überdurchschnittlich gut ab. Eine negative Entwicklung nahm die Barkaufquote der Befragung zufolge in sechs Handelsorganisationen. Den größten Rückgang verbuchten dabei die Ford-Autohäuser mit minus 9,5 Prozent. Ein Indiz hierfür dürften die erfolgreichen "Flatrate"-Finanzierungsangebote des Kölner Autoherstellers sein, die auch bei den Vertriebspartnern auf Wohlwollen stoßen (wir berichteten). Während der Barkaufanteil im Vergleich zum Vorjahr von 31 auf 37 Prozent anstieg, wurden deutlich weniger Leasingverträge geschrieben. Laut Befragung wird nur noch rund jedes sechste Neufahrzeug über den Handel geleast. Im Vorjahr war es knapp jedes vierte. 47 Prozent finanzierten ihren Neuwagen im ersten Halbjahr (2008: 45 Prozent). (rp) Weitere Details sind unten in der Downloadbox abrufbar. Der "AUTOHAUS BankenMonitor 2009" mit zahlreichen aktuellen Daten zum Auto-Finanzgeschäft kann ab sofort bestellt werden. Interessenten wenden sich bitte an Andreas Detert unter Telefon 089/4372 1141 oder E-Mail andreas.detert@springer.com

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

10. Juli 2009 13:52
HD meint:
Die Meldung an und für sich ist wohl richtig. Leider schreiben Sie nichts über die Ursachen. Viele Autohäuser sitzen seid Monaten in der Liquditätsfalle auf Grund der "Abwrackprämie" und der veränderten "Spielregeln" der Banken.


10. Juli 2009 11:26
Heinz Kretschmer meint:
...ist es positiv für den Handel? Nein-es sollte
Ansporn sein das Finanzdienstleistungspotential
der Hersteller zu nutzen!
Heinz Kretschmer


10. Juli 2009 08:19
narendra meint:
"Auch die Audi Betriebe ... schnitten ... überdurchschnittlich gut ab."
Den Betrieben gehen Provisionen und/oder Boni verloren, sie riskieren durch mangelnde Beratung die Loyalität ihrer Kunden! Was soll daran gut sein?

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