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Tarifpolitik
Mehr Flexibilität in Nordrhein-Westfalen
Der Tarifabschluss des Kfz-Verbands Nordrhein-Westfalen mit der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) ist auf wenig Gegenliebe auf Seiten der IG Metall gestoßen. Wie berichtet, sind die Gehälter der 6.900 Mitgliedsbetriebe zum 1. Mai auf 2,8 Prozent gestiegen. Jeweils am 1. Dezember diesen Jahres und 2009 folgen weitere zwei Prozent. Dafür wurde die Arbeitszeit pro Woche für alle um 1,5 Stunden ausgeweitet. Gleichzeitig hat der Verband seine Drohung war gemacht und ist aus dem Tarifverbund ausgeschieden. Derzeit formiert sich eine von der Verbandsmitgliedschaft unabhängige Tarifgemeinschaft (TG). "Wir wollten diese Situation vermeiden. Nach fünf ergebnislosen Verhandlungsrunden blieb uns aber keine andere Wahl", sagte dazu Die IG Metall spricht von einer Mogelpackung und einem "ungeheuerlichen Vorgang". Man forderte die Mitglieder in den Kfz-Betrieben auf, das Ergebnis nicht zu unterschreiben. Für den Kfz-Verband ist die Vereinbarung allerdings eine Flucht nach vorn: "Unsere Betriebe haben jetzt mehr Luft zum Atmen und können jetzt wesentlich flexibler agieren. Alles andere wäre bei der aktuellen Situation nicht vermittelbar gewesen", so Nouvertné am Freitag zu AUTOHAUS online. Der Abschluss mit der CGM bedeutet für Arbeitsverträge mit dynamischen Klauseln – das sind 60 Prozent der Betriebe – die automatische Übernahme des Ergebnisses. Die IG Metall kündigte weitere Verhandlungen mit den Arbeitgebern an, drohte aber auch mit Streiks. (rm)
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(Foto: Screenshot (www.igmetall-kfz.de))
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