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Mehr Geld im Kfz-Gewerbe Nordrhein-Westfalen
Die 85.000 Beschäftigten des Kraftfahrzeughandwerks in Nordrhein-Westfalen erhalten rückwirkend zum 1. April 2,5 Prozent mehr Lohn. Für den Monat März gebe es zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 50 Euro. Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab 1. März um zehn Euro monatlich. Darauf einigten sich IG-Metall und Arbeitgeber am Dienstag in Dortmund in der vierten Verhandlungsrunde. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende Februar 2008. Ursprünglich war die IG Metall mit einer Forderung von fünf Prozent mehr Gehalt in die Verhandlungen eingestiegen. Laut IG-Metall-Verhandlungsführer Werner Birkhahn hätten "die eindrucksvoll hohe Beteiligung an den Warnstreiks von 10.000 Beschäftigten in 286 Betrieben" die Verhandlungen und das gute Ergebnis ermöglicht. Der Abschluss werde den Erwartungen der Mitglieder und der wirtschaftlichen Situation im Kfz-Handwerk gerecht wird. Die IG Metall hatte am 27. März mit landesweiten Warnstreiks Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt. Am darauffolgenden Tag entschieden sie sich für die Fortführung der Verhandlungen. Die Pläne zum Ausstieg aus dem Flächentarifvertrag wurden damit hinfällig. In diesem Zusammenhang hätten die Arbeitgeber aber bereits signalisiert, dass sie den Manteltarifvertrag Mitte des Jahres kündigen werden. In diesem Vertrag werden u.a. Weihnachtsgeld, Urlaub und Arbeitszeit geregelt. Laut Birkhahn gibt es "keine Entwarnung". Die große Auseinandersetzung sei lediglich verschoben. (ab)
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(Foto: IG-Metall / Archiv / Pixelquelle / AHO-Collage)
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