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Kfz-Handwerk
Mehr Umsatz, weniger Beschäftigte
Im Krisenjahr 2009 hat auch das deutsche Handwerk teils erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Die Umsätze der zulassungspflichtigen Betriebe gingen im Vergleich zu 2008 um fünf Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Die Zahl der Beschäftigten sank dem Index zufolge um 1,5 Prozent. Am härtesten getroffen wurden industrienahe Handwerke wie etwa Metallbauer oder Feinwerkmechaniker mit einem Erlösschwund von 17,7 Prozent. Vorläufigen Berechnungen zufolge verbuchte das Kfz-Gewerbe wegen der Abwrackprämie dagegen ein Umsatzplus von 1,7 Prozent. Trotzdem ging dort die Beschäftigtenzahl um 3,1 Prozent zurück. Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) hatte für die insgesamt 38.300 Meisterbetriebe in der Branche einen Umsatzanstieg von 3,7 Prozent auf 134,4 Milliarden Euro ermittelt (wir berichteten). Nach Berechnungen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) beschäftigte die gesamte Branche inklusive der Betriebe ohne Meisterzwang und der handwerksähnlichen Gewerbe im vergangenen Jahr 4,75 Millionen Menschen. Das waren 1,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Umsätze seien um 4,9 Prozent auf knapp 488 Milliarden Euro gefallen. Zuversicht für 2010 Die Arbeitsplätze beim Handwerk seien in der Krise sicherer gewesen als in der Industrie, sagte ein ZDH-Sprecher in Berlin. Die Umsatzverluste seien vor allem aus Betrieben gekommen, die als Zulieferer und Dienstleister für die Industrie arbeiten. ZDH-Präsident Otto Kentzler äußerte sich in einer Mitteilung zuversichtlich für 2010. "Insgesamt rechnen wir mit einem nur noch geringen Umsatzminus von einem Prozent und einer stabilen Beschäftigungsentwicklung." (dpa/rp)
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