Donnerstag, 09.02.2012
02.02.2010
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Bestandsfinanzierung

Mercedes-Bank kommt Chrysler-Händlern entgegen

Die Mercedes-Benz Bank hat nach Gesprächen mit dem Chrysler-Händlerverband die noch bestehenden Kreditlinien für die Bestandsfinanzierung der Chrysler-Händler bis Mai 2010 verlängert. Ursprünglich sollten diese Ende März auslaufen. "Als langjähriger Partner kommt sie den Chrysler-Händlern so abermals entgegen und schafft in wirtschaftlich schwieriger Zeit eine längere Frist, um den reibungslosen Übergang zum neuen Finanzdienstleister FGA Bank zu ermöglichen", teilte Chrysler-Händlerverbands-Präsident Peter Jakob am Dienstag mit. Auch bei der Regelung der Restwerte hat der Chrysler-Händlerverbandsvorstand mit der Mercedes-Benz Bank eine neue Übereinkunft erzielt. Die Chrysler-Händler haben bereits im Jahr 2006 ein Restwertmodell mit dem Hersteller entwickelt, bei dem der Handel bei Unterschreitung des kalkulierten Restwertes nur einen Sockelbetrag übernimmt. Danach trägt der Hersteller Chrysler das Restwertrisiko. Nunmehr hat der Händlerverbandsvorstand mit der Mercedes-Benz Bank vereinbart, dass auch die Mercedes-Benz Bank einen Teil der Unterdeckung übernimmt, sollten bei bestimmten Fahrzeugmodellen noch höhere Differenzen auftreten. "Mit dieser Bereitschaft hat die Mercedes-Benz Bank ein weiteres Mal ein Zeichen für händlerorientierte Lösungen gesetzt", lobt Jakob. Hintergrund ist: Laufende Leasing- und Finanzierungsverträge der Mercedes-Benz Bank mit Chrysler-Kunden behalten grundsätzlich bis zum jeweiligen Vertragsende ihre Gültigkeit. Restwertgarant ist hierbei wie in der Vergangenheit auch der jeweilige Chrysler-Händler, der sich vertraglich dazu verpflichtet hat, die Fahrzeuge zurückzunehmen. Im Zuge der Abspaltung von Daimler hatte die Herstellerbank zum 30. September 2009 ihre Zusammenarbeit mit Chrysler beendet. Seit dem 1. Oktober letzten Jahres ist die FGA-Bank die neue Händlerbank bei der amerikanischen Marke. Probleme beim Übergang bereitete den Händlern die Finanzierung der Altbestände, da die FGA-Bank sich lediglich für die Neuverkäufe zuständig fühlt. Hier kam ihnen die Mercedes-Benz Bank nunmehr erneut entgegen. (dp)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

05. Februar 2010 16:41
Hr.Presche meint:
Sterbehilfe als großzügige Tat der MB-Bank !?

wer tatsächlich glaubt, dass die Mercedes-Benz-Bank den Chrysler-Händlern mal einfach so aus Nächstenliebe 8% Restwertstütze gibt, der hat wohl etwas nicht verstanden. Warum wurde denn der Weg zur kompletten Verweigerung der Leasingrücknahmen nicht weiter verfolgt? Da werden Gutachten in Zusammenarbeit mit RA Genzow angefertigt die sehr positiv für die Händler ausfallen und kurz vor Schluss eine sehr seltsame Übereinkunft mit der MB-Bank getroffen.? (hier wurde dann sogar auf anwaltliche Rücksprache mit RA Genzow verzichtet)

Hätte die MB-Bank nicht nachgegeben, wäre der Schaden für die Bank durch erhöhte Insolvenzen der Händler um ein vielfaches höher gewesen.

und, man hat damit Versucht, den Weg zur Klage gegen eine grundsätzliche Verweigerung zur Rücknahme der Leasingfahrzeuge einzudämmen,( was auch mit einer Negativschlagzeile über die MB-Bank geendet hätte). Die Aufwendungen der MB-Bank wären hier um ein deutliches höher gewesen, nun trägt der Händler diese Last.

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