Freitag, 25.05.2012
31.08.2009
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B-Klasse "F-Cell"

Mercedes bringt Brennstoffzellen-Auto in Kleinserie

Bereits Anfang des Jahres hatte Mercedes in Detroit ein Brennstoffzellen-Fahrzeug auf Basis der B-Klasse vorgestellt – auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (17. bis 27. September) zeigt der Stuttgarter Autobauer nun die Weiterentwicklung der Studie. Gegen Ende des Jahres soll die B-Klasse "F-Cell" mit einer Reichweite von 385 Kilometer in Kleinserie gehen. Als Antrieb dient der Null-Emissions-B-Klasse ein Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 136 PS und einem maximalen Drehmoment von 290 Nm, das bereits ab der ersten Umdrehung zur Verfügung stehen soll. Den Spurt auf Tempo 100 vollzieht der aktuelle F-Cell laut Datenblatt in weniger als elf Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h. Den Verbrauch beziffert Mercedes auf umgerechnet durchschnittlich 3,3 Liter Kraftstoff. Die Brennstoffzellen-B-Klasse versorgt sich nach Unternehmensangaben praktisch selbst mit Energie, da das neu entwickelte Brennstoffzellensystem aus Wasserstoffgas und Luftsauerstoff elektrischen Strom generiert, der dann den Elektromotor antreibt. Als Abfallprodukt entsteht lediglich Wasserdampf. Mit einem Druck von 700 bar wird das Wasserstoffgas im Tank gespeichert. Im Gegensatz zu Konkurrenzmodellen soll es beim F-Cell keiner stundenlangen Ladezeiten an einer Steckdose geben. Stattdessen stehe der Wagen schon nach drei Minuten wieder zur Abfahrt bereit, verspricht Mercedes. Die Energie, die der F-Cell u.a. aus jedem Bremsvorgang generiert, speichert der Fronttriebler in einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 1,4 kWh. Dank Sandwichboden-Konzept soll die saubere B-Klasse auch für den Alltagsgebrauch geeignet sein. So wirken sich laut Hersteller die Antriebskomponenten weder auf den 416 Liter fassenden Kofferraum noch auf das Platzangebot im Innenraum aus. (sb)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

31. August 2009 11:39
Richter Rudolf meint:
Und was kostet er ? Immer diese Parolen ohne konkreten Aussagen.

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