Freitag, 25.05.2012
28.03.2008
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Modellpflege

Mercedes frischt A-Klasse auf

Nach der B-Klasse hat Mercedes auch der A-Klasse ein Facelift spendiert. Neben einer optischen Verjüngung werde es wie für den großen Ableger künftig effizientere Motoren sowie neue Technikdetails wie ein Start-Stopp-System und einen aktiven Parkassistenten geben, teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. Beide neuen Modellgenerationen feiern Anfang April auf der Automesse AMI in Leipzig Weltpremiere. Auf dem Asphalt soll die neue A-Klasse jetzt souveräner auftreten. Dazu wurde der Lufteinlass im vorderen Stoßfänger vergrößert, und die geschwungenen Hauptscheinwerfer verbinden jetzt Front- mit Seitenpartie. Von der C-Klasse übertrug Mercedes die Idee der unterschiedlichen Frontmasken: So ist der Vorderbau der sportlichen Avantgarde-Linie jetzt stärker gepfeilt, was die Agilität der Modellversion unterstreichen soll. Alle Varianten besitzen jetzt in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel sowie weit in die Seitenflanken ragende Rückleuchten. Wirtschaftlichkeit hatte bei der Überarbeitung der Motorenpalette Priorität. Die Normverbräuche der drei Diesel- und vier Ottomotoren liegen laut Hersteller zwischen 4,9 und 8,1 Litern Kraftstoff. Das seien in der Spitze acht Prozent weniger als bisher. Noch sparsamer geht es ab Herbst mit dem dreitürigen A 160 CDI BlueEfficiency. Dank aerodynamisch optimierter Kühlermaske, einer tiefergelegten Karosserie, rollwiderstandsarmen Reifen sowie intelligenten Energiemanagement soll sich das 82 PS starke Coupé mit 4,5 Litern Diesel auf 100 Kilometern begnügen. Ebenfalls ab Herbst soll eine neue Start-Stopp-Funktion die Volumenmodelle A 150 und A 170 effizienter machen. Das System schaltet den Motor im Leerlauf automatisch ab und drückt so den Durchschnittsverbrauch des A 150 BlueEfficiency (70 kW / 95 PS) nochmals um rund 6,5 Prozent auf 5,8 Liter pro 100 Kilometer. Einen Benzin-Erdgas-Antrieb wie für die neue B-Klasse will Mercedes vorerst nicht ins Programm nehmen. Neues Assistenzsystem sucht geeignete Parklücken Serie sind künftig blinkende Bremsleuchten im Falle einer Notbremsung sowie eine crashaktive Notfallbeleuchtung des Innenraums. Das ESP wurde um eine Berganfahrhilfe ergänzt. Gegen Aufpreis ist ein aktiver Parkassistent erhältlich, der mittels Ultraschallsensoren nach der passenden Längsparklücke sucht und das Fahrzeug auch hineinmanövriert. Der Fahrer muss nur den Rückwärtsgang einlegen und Gas sowie Bremse bedienen. Im Infotainment-Bereich gibt es auf Wunsch jetzt neue Geräte mit Bluetooth, Farbdisplay, Festplatten-Navigation, Sprachbedienung und Medien-Schnittstelle. (rp)

 
 

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