Mittwoch, 08.02.2012
05.09.2008
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Daimler/RWE

Merkel gibt Startschuss für Elektroauto-Projekt

Auftakt für ein Elektroauto-Projekt in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel: Daimler und der Stromversorger RWE haben am Freitag offiziell ihre Kooperation beim Aufbau einer Infrastruktur für Fahrzeuge mit Elektromotor bekannt gegeben. Bis Ende 2009 will RWE in der Bundeshauptstadt rund 500 Stromtankstellen installieren, kündigte Vorstandschef Jürgen Großmann an. Daimler werde zunächst gut 100 Kleinwagen an Kunden ausliefern, als erstes einige Elektro-Smarts, Anfang 2010 komme dann ein Mercedes-Benz mit Elektroantrieb hinzu, sagte der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche in Berlin. Kanzlerin Merkel sprach davon, dass "ein wegweisendes Projekt Konturen" gewinne. Umweltverbände warnten vor übereilter Euphorie und kritisierten an RWE den hohen Anteil von Kohle bei der Stromerzeugung. Die E-Smarts haben den Angaben zufolge eine Reichweite von 100 Kilometern, und es dauert rund sechs Stunden, bis die leeren Akkus wieder aufgefüllt sind. Sie sind daher vor allem für den Stadtverkehr geeignet. Zetsche nannte das Konzept einen wichtigen Baustein für die Autoindustrie, aber "keine Lösung für alles". RWE plant, nach der Pilotphase in Berlin auch in Städten des Ruhrgebiets Netze mit Ladestationen aufzubauen.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Kanzlerin glaubt an schnelle Marktdurchdringung

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

05. September 2008 19:14
Roland Kotz meint:
Warum schon wieder ein gefördertes Vesuchsprojekt? In London fahren auch schon 100 Fahrzeuge des gleichen Types herum mit durchweg positivem Ergebnis. Warscheinlich gibt es noch in 10 Jahren solche geförderten Projekte, wie 1997 die A-Klasse als Elektrofahrzeug. Ergebnis: es wurde wieder eingestampft. Die Autofirmen sollen diese Fahrzeuge endlich auf den Markt bringen anstatt immer Forschungsgelder zu kassieren um dann doch immer wieder alte Technik anzubieten.

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