11.09.2012
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Messe
 

Die Automechanika soll dem schwächelnden Automarkt neue Impulse geben.

Automechanika soll Impulse geben

In unruhigen Zeiten für das Kfz-Gewerbe ist am Dienstag in Frankfurt die weltweit größte Fachmesse der Automobilwirtschaft eröffnet worden. Zur 22. Automechanika erwartet die Messe Frankfurt bis Sonntag 160.000 Fachbesucher.

4.593 Aussteller aus 74 Ländern zeigen bis Sonntag (16. September) Neuheiten aus den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, IT, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. "Das ist eine Rekordbeteiligung. In diesen Zeiten 120 Aussteller mehr als vor zwei Jahren - das zeigt die Relevanz der Messe für die Wirtschaft", sagte Wolfgang Marzin, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Das Messegelände sei ausgebucht.

Hinter der Automechanika steht mit den inländischen Teile- und Zubehörherstellern eine Branche mit einem Nettoumsatz von 96 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Zudem werden im Handel 19 Milliarden Euro umgesetzt und mit der Reparatur weitere vier Milliarden Euro.

Schwerpunkt der Messe ist das Thema Elektromobilität. Zu sehen sind Lösungen aus den Bereichen Erstausrüstung, Umrüstung, Fahrzeug- und Ladezubehör, Entsorgung und Recycling. Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes für Elektromobilität präsentieren Neuerungen bei der Ladetechnik sowie Elektroautos und -zweiräder. Die Messe Frankfurt verspricht, dass Aussteller etwa das schnellste E-Kart der Welt mit qualmenden Reifen vorführen.

Es sei wichtig, dass Deutschland seine Stärken erhalte, betonte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU): "Eine große Zukunftschance ist Elektromobilität, die andere die Ausbildung, der Nachwuchs, um auch in Zukunft im internationalen Konzert wettbewerbsfähig zu sein." Marzin betonte, dass viele Unternehmen, Werkstätten und Händler hofften, auf der Automechanika Auszubildende zu finden: "Die Rekrutierung junger Menschen ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil."

Impulse für den Automarkt

Außerdem soll die Fachmesse dem Automarkt neue Impulse geben. Der Kfz-Handel klagte kurz vor der Automechanika über das schwache Geschäft und eine tobende Rabattschlacht (wir berichteten). Mit 2,1 Millionen Neuzulassungen wurden von Januar bis August 0,6 Prozent Autos weniger verkauft als im Vorjahr. Nach Angaben des Zentralverbands Deutsches Kraftgewerbe haben Händler und Hersteller fast 29 Prozent davon selbst zugelassen. Diese Eigenzulassungen drängten mit hohen Nachlässen auf den Markt. Das bringe das Preisniveau für Neu- und Gebrauchtwagen sowie für Leasing-Rückläufer durcheinander. (dpa)

Alle News und Infos zur Automechanika finden Sie unter www.autohaus.de/automechanika-747112.html Auch AUTOHAUS ist auf der Messe vertreten - mit interessanten Themen und Gesprächsrunden: www.autohaus.de/messeprogramm-autohaus-auf-der-automechanika-1145662.html!

 
 
 
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