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Umfrage: Mehr als die Hälfte der deutschen Autofahrer halten die aktuelle Steuerregelung für ungerecht.
Kfz-Steuerdebatte
Milliarden-Umsatz geht am Autohandel vorbei
Die unklare Situation um die zukünftige Kfz-Steuer sorgt für Verunsicherung unter deutschen Autofahrern. Laut einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag von Mobile.de haben 7,5 Prozent der Befragten deshalb den Kauf eines Autos nach hinten verschoben. Von der aktuellen Steuer-Diskussion lassen sich Männer (9,5 Prozent) mehr irritieren als Frauen (5,2 Prozent). Nach Berechnungen von Mobile.de führt dies zu 508.000 verschobenen Autokäufen und damit zu einem Umsatzschaden von 8,5 Milliarden Euro im Kfz-Handel. Wie aus der Befragung weiter hervorgeht, hält mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Autofahrer die aktuelle Bemessung der Kfz-Steuer nach Hubraum für ungerecht. Besonders der Westen Deutschlands spricht sich dagegen aus (56,1 Prozent). Im Osten der Republik sind es nur 39 Prozent. Uneinigkeit herrscht bei der Steuerbemessung im Idealfall: Laut Untersuchung erachten 31,9 Prozent die geplante Steuerbemessung anhand des CO2-Ausstoßes als am sinnvollsten. Für mehr als ein Viertel (28,6 Prozent) sollte die Steuer vollständig in den Treibstoffkosten enthalten sein. 14,3 Prozent wiederum halten die aktuelle Bemessung für am besten geeignet. (rp)
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(Foto: ddp / Torsten Silz )
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