Donnerstag, 02.09.2010
27.07.2010
Wettkampf
Noch eine Designskizze: Mini Countryman WRC

Mini zieht es in den Rallyesport

Unter sportlichen Wettkampfbedingungen wollen einige Automobilhersteller künftig verstärkt ihr Können unter Beweis stellen. Die BMW-Tochter Mini nimmt ab 2011 bei der Rallye-Weltmeisterschaft teil. Das teilte der Münchner Mutterkonzern am Dienstag mit. "Ich freue mich sehr, dass Mini künftig auf einer der populärsten Bühnen im internationalen Motorsport vertreten ist", sagte BMW-Vertriebschef Ian Robertson. Die Briten hatten in den 1960er Jahren mit Siegen des Cooper S bei der legendären Rallye Monte Carlo für Furore gesorgt.

Ins Rennen um die FIA World Rally Championship (WRC) wird der Allrad-Crossover Countryman geschickt, der von einem 1,6-Liter-Turbovierzylinder mit 135 kW / 184 PS angetrieben wird. Er absolviert zunächst nur einzelne Rennläufe, ehe im Jahr 2012 die gesamte Saison ansteht. Das Engagement sei auf mehrere Jahre angelegt, betonte der Hersteller.

Auch Volkswagen zieht es in den Rennsport. Der Wolfsburger Autobauer denkt Medienberichten zufolge derzeit über einen Einstieg in die Formel 1 nach. Bestimmte Teams sollen dann Motoren des deutschen Herstellers erhalten, entsprechendes Interesse besteht offenbar. Ein eigenes Werksteam, wie es beispielsweise Mercedes-Benz unterhält, ist derzeit aber nicht geplant.

Nach BMW (wir berichteten) beschäftigt sich angeblich auch Opel mit einem Comeback im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in der Saison 2012. Laut einem Bericht des Fachmagazins "Motorsport aktuell" soll in einem seit dem Frühjahr vorliegenden Motorsport-Konzept das Hauptaugenmerk auf einem Wiedereinstieg in die DTM liegen. Bestätigen wolle Opel dies aber noch nicht. "Der Motorsport steht auf unserer Prüfliste", wird Opel-Sprecher Volker Brien lediglich zitiert. Einen Beschluss solle es "innerhalb der nächsten zwei Monate" geben.

Motorsport-Fan Reilly

Möglich würden die Pläne laut "Motorsport aktuell" durch die verbesserte wirtschaftliche Situation nach der Pleite des US-Mutterkonzerns General Motors. Zudem sei Opel-Chef Nick Reilly ein Befürworter des Motorsports und einem neuen DTM-Projekt der Rüsselsheimer zugeneigt. (mid/bp/rp/dpa)

 
 
 
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