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Weltweit verkaufte Mitsubishi in den ersten sechs Monaten 2008/09 knapp 13 Prozent weniger Autos.
Nachfrageeinbruch
Mitsubishi und Mazda korrigieren Jahresziele
Mitsubishi Motors rechnet in diesem Jahr wegen der weltweit sinkenden Nachfrage und des starken Yen mit einem deutlich niedrigeren Betriebsergebnis als erwartet. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, dürfte sich der operative Gewinn zum Bilanzstichtag 31. März 2009 nur noch auf 50 Milliarden Yen (402 Millionen Euro) belaufen statt auf 60 Milliarden. Die Umsatzprognose wurde von 2,65 auf jetzt 2,36 Billionen Yen korrigiert. Beim Reinerlös geht der Konzern weiter von 20 Milliarden Yen aus. Die Nachfrage nach Autos werde sich wahrscheinlich nicht vor 2010 erholen, sagte Mitsubishi-Chef Osamu Masuko. Er verwies auf den schleppenden Absatz in Europa und den USA sowie auf eine Abkühlung des russischen Marktes. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres konnte Mitsubishi Motors einen Gewinn von 12,8 Milliarden einfahren, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 5,6 Milliarden Yen angefallen war. Das Betriebsergebnis stieg um 34,7 Prozent auf 25,4 Milliarden Yen, während der Umsatz um 7,6 Prozent auf 1,2 Billionen Yen sank. Weltweit verkaufte Mitsubishi in den ersten sechs Monaten 602.000 Autos, das sind 12,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Trüber Ausblick Mazda begründete seine korrigierten Gewinnerwartungen neben dem globalen Wirtschaftsabschwung auch mit höheren Materialkosten. Wie der japanische Ford-Partner am Donnerstag bekannt gab, dürfte sich der Nettoertrag zum Ende März nur noch auf 50 Milliarden Yen belaufen. Das entspricht einem Rückgang zum Vorjahresergebnis von 45,6 Prozent. Die Schätzung für den Betriebsgewinn wurde von 115 Milliarden auf nun 90 Milliarden Yen gesenkt. An Umsatz werden indes weiterhin drei Billionen Yen erwartet, hieß es. Das wäre ein Minus zum Vorjahr von 13,7 Prozent. Der Autobauer verbuchte in der ersten Jahreshälfte einen Rückgang des operativen Gewinns um 16,9 Prozent auf 60,7 Milliarden Yen. Der Reinerlös stieg indes um 1,7 Prozent auf 29,5 Milliarden Yen. (dpa)
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(Foto: GW-trends/S & G)
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