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Kommentare () Kommentare (0) 12.11.2014

10. AUTOHAUS-Schadenforum

Mensch oder Maschine – wer liefert künftig die Gutachten?

10. AUTOHAUS-Schadenforum
Mensch oder Maschine – wer liefert künftig die Gutachten?
Führten eine Diskussion, die auch in die Tiefe ging und den Blick weit in die Zukunft öffnete (v.l.): Moderator Stephan Pregizer mit Adomea-GF René Franke, SSH-GF Michael Jänchen, DEVK-Kraftschaden-Hauptabteilungsleiter Peter Boecker, ZAK-Präsident Ralf Graf und Jens Nietzschmann, GF-Vorsitzender der DAT Group.
© Foto: Ralph Olma / Presse + PR Pfauntsch

Die zunehmende Digitalisierung, technische Innovationen wie Hagelscanner, also die Automatisierung, aber auch Fahrerassistenzsysteme und die Entwicklung hin zum autonomen Fahren werden das klassische Schadengutachten in Zukunft stark beeinflussen. Mit der gesamten Thematik beschäftigte sich eine Expertenrunde auf dem 10. AUTOHAUS-Schadenforum.

Bei entsprechender Positionierung in einem sich wandelnden Umfeld habe der Sachverständige durchaus auch in Zukunft seine absolute Daseinsberechtigung. Auch das war eine wichtige Erkenntnis der hochkarätig besetzten Diskussionsrunde auf dem vor kurzem in Potsdam stattgefundenen AH-Schadenforum, die von Stephan Pregizer aus Berlin geleitet wurde. 

Die Expertenrunde

Mit der Zukunft von Hagel- und Schadengutachten in einem dynamischen Zeitalter, in dem die automatisierte Erkennung von Schadensumfängen und der Rückgang von Schäden bzw. der Schadenschwere immer mehr an Relevanz gewinnen werden, beschäftigten sich Peter Boecker in seiner Funktion als Abteilungsleiter Kraftfahrtschaden der DEVK Versicherung, Ralf Graf, Präsident des Sachverständigenverbandes ZAK e.V., Michael Jänchen als Technischer Geschäftsführer der SSH Schaden-Schnell-Hilfe GmbH in Hamburg sowie Jens Nietzschmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DAT Group. Die Diskussionsrunde wurde von René Franke, Geschäftsführer der Firma Adomea (sie baut z.B. Karosserie-Oberflächenscanner) und auch der Firma AMOVA-Services (dieses Unternehmen entstand in einer Kooperation mit der TÜV Rheinland Schaden- und Wertgutachten GmbH und vertreibt den Oberflächenscanner inzwischen weltweit) komplettiert. 

Die Besetzung der Runde und das Thema waren dabei so trefflich gewählt, dass sich ein hoch interessantes und spannendes Streitgespräch über die Zukunft von Kfz-Sachverständigen und den Wandel ihrer Aufgaben und Tätigkeitsfelder entspann.

Hagelscanner: Mobil und flexibel einsetzbar

Damit man wisse, worüber man spreche, leitete René Franke den ersten Teil der Diskussionsrunde mit einer Kurzvorstellung des Hagelscanners ein. Das System sei dank seiner speziellen Alu-Rahmenkonstruktion relativ einfach beispielsweise mit einem Kleintransporter transportabel und in lediglich zwei bis vier Stunden von zwei Personen aufgebaut. 

Maschine erfasst den Schaden, der SV verifiziert das Ergebnis

Der eigentliche Messvorgang sei dann ähnlich einer Waschstraße angelegt, die Schadenerfassung dauere gerademal zwei Minuten und in weiteren 2,5 Minuten stehe das Messergebnis auch protokolliert zur Verfügung. Die Vorstellung seines Haus sei es dabei immer, so Franke, dass der Sachverständige das Fahrzeug zunächst entgegennehme und auch auf eventuelle Vorschäden prüfe. Anschließend werde das Fahrzeug vom System vermessen, der Hagelschaden werde festgestellt, dokumentiert und über die bekannten Softwaresysteme kalkuliert. Danach könne der Sachverständige das Ergebnis mit dem Kunden besprechen. Mit anderen Worten: Mensch und Maschine bilden eine sach- und fachgerechte Symbiose, ergänzen sich also.

Praxislauf seit 2013 in USA, Piloteinsatz bei der Westfälischen Provinzial

Eingesetzt wurde das System hierzulande bereits im Pilotprojekt mit der Westfälischen Provinzial. In den USA arbeite man bereits seit 2013 mit Hagelscannern, so Adomea-Geschäftsführer René Franke. Das System könne ohne Umrüstzeiten jegliches Fahrzeug – egal ob Smart oder Audi Q7 – verarbeiten, der Hagelschaden werde auf der kompletten Karosserieaußenhaut erfasst und damit umfassend, auch in einer 3D-Darstellung, dokumentiert. Diese vollständige Dokumentation und die enorme Zeiteffizienz seien die wesentlichen Vorteile des Hagelscanners.

"Hagel ist nicht alles"

"Wer sich nur auf Hagel konzentriert, ist falsch am Markt", entgegnete SSH-Geschäftsführer Michael Jänchen auf die Frage von Moderator Stephan Pregizer, ob solche Entwicklungen den Sachverständigen irgendwann überflüssig machen könnten. Natürlich könne sich die SV-Branche technischen Entwicklungen nicht verschließen, da man durchaus Hilfestellungen erfahren könne. Die Erstellung des eigentlichen Gutachtens aber könne und müsse weiterhin die Aufgabe des Fachmanns und nicht der Maschine sein, zeigte sich Michael Jänchen überzeugt. 

Boecker: "Gutachten muss weiter der SV leisten"

Auch Peter Boecker äußerte sich aus der Warte eines Versicherers ähnlich. Sicherlich seien hier Einsparpotentiale vorhanden, vollumfänglich habe ihn das System allerdings noch nicht überzeugen können. So könne es sicherlich bei der Erfassung des Schadens unterstützen und stelle an dieser Stelle auch eine Innovation dar. Das Gutachten selbst und die Betreuung des Kunden aber könne nur der Sachverständige leisten. Als Versicherer müsse man sich dabei Gedanken machen, ob man sich aktiv in die Weiterentwicklung von Technologien zur fotografischen Schadenfeststellung einbringe, um dieses Handlungsfeld nicht anderen Playern zu überlassen. 

Graf: "Hagel immer als Zubrot betrachten!"

Noch einmal auf den Punkt brachte ZAK-Präsident Ralf Graf die Problematik. Nach seinem Dafürhalten müsse der Sachverständige "tagtäglich mit technischen Neuentwicklungen umgehen können und sich stetig zukunftsgerichtet neu positionieren". Man könne den Blick bei der Beantwortung der Ausgangsfrage nicht auf den reinen "Dellenzähler" verengen. Hagel sei nun einmal nicht die Kernkompetenz des Sachverständigen, sondern ein Zubrot, das nur allzu oft großen Stress und enorme Belastungen mit sich bringe. Wenn man hier Hilfestellung erfahre, dann könne man das natürlich auch positiv betrachten.

Nietzschmann glaubt nicht an eine Schaden-Vollautomatisierung

Den Blick über den Tellerrand des Hagelschadens warf dann auch Moderator Stephan Pregizer und formulierte seine nächste Frage vor dem Hintergrund des Leitthemas des diesjährigen Schadenforums als ein provokantes Zukunftsszenario: "Wäre es nicht vorstellbar, dass in Zukunft ein verunfalltes Fahrzeug gleich selbst unmittelbar nach dem Aufprall eine Schadendokumentation und –kalkulation liefere?" 

Dem entgegnete DAT-Geschäftsführer Jens Nietzschmann, er glaube nicht daran, dass der Schadenerfassungs- und –kalkulationsprozess vollautomatisiert stattfinden könne. Bei aller wichtigen, notwendigen und auch sinnvollen technischen Innovation, die man gerade heute beobachten könne, werde am Ende doch immer ein Mensch als neutrale Instanz die Beurteilung des Schadens vornehmen müssen – unterstützt von den Informationen der Datenanbieter. 

"Mit der ,Branchen-Bibel' kann jeder SV sein eigenes Geschäft machen"

Auf die Frage hin, wie er denn die Akzeptanz maschinell erstellter Gutachten beim Kunden einschätzen würde, stellte Nietzschmann ganz klar fest, dass beim Kaskoschaden kaum Probleme zu erwarten seien, während er im Haftpflichtfall eine geringe Akzeptanz für maschinelle Gutachten prognostizieren würde. Darüber hinaus wies der Vorsitzende der DAT-Geschäftsführung desweiteren darauf hin, dass derjenige, der heute den DAT-Report als Branchen-"Bibel" aufmerksam lese, gerade aus den dort zusammengestellten Marktinformationen auch die zukünftigen Chancen für sein eigenes Geschäft entwickeln könne. 

"Hagelscanner bringt dem SV ein Akzeptanz- und Imageplus"

René Franke wiederum stellte an diesem Punkt der Diskussion klar, dass der Hagelscanner aktuell als Unterstützung gedacht sei und dem Sachverständigen die Bewertung nicht abnehme. Deshalb stelle sich die Frage nach der Akzeptanz in dieser Form nicht, denn der Kunde müsse kein Gutachten aus der Maschine, sondern vom Sachverständigen akzeptieren, der mit dem Hagelscanner einfach eine bessere Grundlage für seine Kalkulation habe. Man habe im Pilotprojekt sogar die Erfahrung gemacht, dass das Zusammenspiel von innovativer Technik und kompetenten Sachverständigen ein Akzeptanz- und Imageplus mit sich bringe.

Wer zählt die Hagelkörner besser?

Damit war das Thema auch im Plenum angekommen und Stephan Pregizer eröffnete die nächste Diskussionsrunde mit den Fragen aus dem Publikum. So meldete sich auch gleich ein Vertreter der freien K&L-Werkstätten zu Wort, dessen Interesse der Frage galt, ob die Versicherer eventuell sogar – vor allem wenn es um fiktive Abrechnungen ginge –lieber mit Sachverständigen als mit dem vermeintlich objektiven Hagelscanner arbeiten würden? Schließlich mache er im praktischen Reparaturbetrieb immer wieder die Erfahrung, dass die "Gutachten zwischen 20 Prozent und 50 Prozent zu niedrig" angesetzt seien. Er habe aber auch einige wenige Schäden eingesteuert bekommen, die vom Scanner erfasst worden waren und demgegenüber "sehr gut gepasst" hätten. 

DEVK-Plädoyer: "Nicht die Partnerbetriebe vergrätzen!"

Peter Boecker von der DEVK stellte sich der Frage und wies darauf hin, dass natürlich auch zu niedrig angesetzte Gutachten angesichts des enormen Leistungsdrucks im Ausnahmezustand eines Hagelschaden-Ereignisses passieren könnten – ebenso übrigens, wie zu hohe Kalkulationen vorkommen würden –, das sei menschlich. Dahinter aber eine Absicht zu vermuten, sei falsch, zumal die meisten Betriebe, die dann solche Gutachten beim Versicherer reklamieren würden, ohnehin "Recht" bekämen respektive sich solche Fälle in der regelmäßigen Zusammenarbeit von Werkstatt und Versicherer ausgleichen würden. Zudem erachte es die DVK nicht als tragfähiges Kooperationskonzept, mit solchen in der Frage implizierten Vorgehensweisen die Partnerbetriebe zu vergrätzen.

Kein Kauf-, sondern ein Dienstleistungsmodell

Als dann schließlich die Frage nach dem Preis eines Scans aus dem Publikum gestellt wurde und René Franke mit dem Hinweis auf individuelle Dienstleistungsmodelle und Vereinbarungen hier keineswegs konkrete Zahlen nennen wollte, kam zusätzliches Leben in die Diskussion. Auf das konkrete Nachfassen von AUTOHAUS-Schadenmedien-Chefredakteur Walter K. Pfauntsch, mit welchem Vertriebsmodell der Hagelscanner im Markt platziert werde und ob der Betrag von 150.000 EURO, den er jetzt einmal in den Raum stelle, als Kostenpunkt korrekt sei, gab Franke weitere Informationen preis. 

Im ersten Jahr werde man das System nicht verkaufen, sondern als Dienstleistungsmodell fahren, wobei man vom Versicherer, Reparaturbetrieb oder Sachverständigensystem eine Zusage über die Anzahl der zu bewältigenden Fälle benötige. Die genannte Summe entspreche ungefähr den Kosten für die reine Systemhardware. Insgesamt würde das System letztendlich nicht nur sehr gute Messergebnisse liefern, sondern sei auch relativ kostengünstig – nicht zuletzt auch im Hinblick auf höhere Stückzahlen. 

Wirtschaftlichkeit zählt und business-case muss stimmen

Nach seiner Feststellung, dass viele technische Prozesse im Schadenmanagement, von denen es auch einmal geheißen hatte, sie würden sich nicht durchsetzen, heute dennoch bei entsprechenden Kosteneinsparpotentialen längst Realität seien, richtete Walter K. Pfauntsch die Frage an die Diskutanten auf dem Podium, ob sie denn sicher seien, dass Systeme wie der Hagelscanner nicht doch in wenigen Jahren die Hauptarbeit bei Schadenerfassung und –kalkulation erledigen würden? Peter Boecker entgegnete, dass er durchaus an die Zukunftsfähigkeit einer solchen Entwicklung glaube, diese momentan aber noch nicht in einer ausreichenden Wertschöpfungskette sehe, da in der Gesamtsicht des Schadens nur der Kostenblock in der Erfassung, nicht aber bei der Reparatur beeinflusst werden könne. Er könne sich jedoch eine volkswirtschaftliche Verantwortung der Versicherungswirtschaft vorstellen, ein solches Thema in Richtung von mehr Kosteneffizienz zu treiben und die Weiterentwicklung zu unterstützen. Grundsätzlich müsse dabei aber der business case stimmen.

Autonomes Fahren ist auch "gesellschaftlich-ethisches" Thema

Stefan Pregizer schlug zum Abschluss der Diskussionsrunde den thematischen Bogen wieder zurück zur Ausgangsfrage: "Stellen aktuelle Entwicklungen im Zeitalter von Digitalisierung und Automatisierung eine Gefahr oder eine Chance für den Sachverständigen dar?" Dazu forderte er seine Gesprächspartner auf, Stellung zu beziehen. 

Ein großes Gefahrenpotential sieht Peter Boecker. Dieses ginge dann allerdings weniger von einem Hagelscanner oder ähnlichem aus als vielmehr von der Entwicklung hin zum autonomen Fahren, das ein in Europa noch kaum diskutiertes gesellschaftlich-ethisches Problemfeld in sich trage. Denn wer lege fest, wie die Entscheidungsmatrix eines autonomen Pkw für den Fall programmiert werden soll, dass ein Kind auf die Straße springe und ein physikalisches Bremsen nicht mehr möglich ist? Es sei dabei aber leicht möglich, dass man bei solchen Themen von anderen Märkten einfach überholt werde, während man hierzulande noch entsprechende Aspekte abwäge oder den Datenschutz diskutiere. Für den Sachverständigen sehe er die große Herausforderung darin, zukünftig bei abnehmender Schadenzahl und gleichzeitig wachsender Technologie- und Modellvielfalt "ein enorm hohes Knowhow-Niveau halten zu müssen".

"Google ernst nehmen!"

"Ist denn der Sachverständige heute schon der Spielball von Google & Co.?" Mit dieser Zuspitzung wandte sich Stephan Pregizer an den DAT-Chef, der darauf erwiderte: Es lohne sich durchaus, mit größerer Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu schauen. Wenn man seitens Google, wie an anderer Stelle des Schadenforums bereits berichtet worden sei, das Fahren von Autos als ein Informationsproblem und damit als das Geschäftsfeld des eigenen Hauses betrachte, dann müsse man in diesem Kontext nicht nur den Sachverständigen, sondern auch Versicherer und Automobilhersteller betrachten, so Jens Nietzschmann. Dabei glaube er nicht, dass Google zukünftig Autos produzieren werde, sondern sich als Datenbetreiber/-sammler gerade öffentlichkeitswirksam vor allem auch in Richtung Automobilwirtschaft positioniere. 

Ähnlicher Verdienst wie Volkswagen, aber mit einem Viertel des Umsatzes

Halte man sich dann noch vor Augen, dass Google "ähnlich viel Geld wie Volkswagen oder Daimler" verdiene, dies aber mit rund einem Viertel des Umsatzes der Volkswagen AG, dann müsse man eine solche Firma ernst nehmen und die Entwicklung aufmerksam beobachten. Wo viele Daten gesammelt würden, da könne man auch viel machen, was man bereits jetzt in der Branche sehe. Dabei sei die Klärung der Frage, wem die Daten gehörten, von entscheidender Bedeutung. Hier kämen dann auch wieder die Sachverständigen ins Spiel, die zur Rekonstruktion von Schäden gerade solche Daten auswerten müssten. An dieser Stelle sieht Nietzschmann auch die klassischen Datenanbieter "wie Audatex oder die DAT nach wie vor als die richtigen Instanzen", die den Sachverständigen die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen sollten. 

Weniger Schadengutachten führen zu Umdenkprozess bei SV

Für Ralf Graf, neben seiner Funktion als Präsident des ZAK e. V. selbst Geschäftsführer mehrerer Sachverständigenbüros der Liermann-Gruppe in Bochum und anderen Städten des Ruhrgebiets, gibt es natürliche "Risiken, aber auch klare Chancen". Der Sachverständige der Zukunft müsse sich am Markt deutlich verändern. Dazu müsse man sich heute schon mit den schwierigen Themen auseinandersetzen, die man bislang nur am Rande behandelt hatte, da das Geld einfacher zu verdienen gewesen sei. Angesichts des rückläufigen Volumens an Schadengutachten habe der entsprechende Umdenkprozess in vielen Sachverständigenbüros bereits eingesetzt. 

"SV brauchen Zugriff auf die vom Pkw gesammelten Daten!"

Ein mögliches Betätigungsfeld sieht Graf in der Rekonstruktion von mittlerweile häufig bereits sehr komplexen Unfallhergängen, die man wesentlich besser aufklären könnte, wenn geklärt wäre, wem die Daten, die im Pkw selbst gesammelt würden, gehören würden und der Sachverständige auch entsprechenden Zugriff auf diese Daten hätte. Prinzipiell müsse sich der Sachverständige angesichts der Entwicklungen bei Technik und Material verstärkt den komplexeren Themen stellen. Hierin sieht Ralf Graf letztlich auch die "große Chance für die Branche". Allerdings stehe man hier noch am Anfang, da es vielen zum einen noch zu gut gehe und zum anderen auch organisatorische Strukturen und technische Voraussetzungen in den Sachverständigenbüros erst geschaffen werden müssten.

High Tech bietet Chancen für Einsatz von "Sachverstand"

Michael Jänchen von der SSH ergänzte, dass sich der Sachverständige dem Wandel stellen müsse, da gerade die neue Technik, die heute in den Autos stecke, große Chancen biete, "Sachverstand" walten zu lassen. Das reine Produkt Gutachten werde dabei immer weiter in den Hintergrund treten, hier gelte es zu diversifizieren.

Abschließend formulierte René Franke noch den Wunsch an die Sachverständigen, sich offen dem Technologieangebot seines Hauses gegenüber zu zeigen, um gemeinsam mit gegenseitiger Unterstützung schnelle und innovative Lösungen, die beiden Seiten nutzen würden, in den Markt bringen zu können. (sez)

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