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Kommentare () Kommentare (0) 28.10.2015

11. AUTOHAUS-Schadenforum

"Der Schadenmarkt wird sich sehr schnell und nachhaltig verändern"

11. AUTOHAUS-Schadenforum
"Der Schadenmarkt wird sich sehr schnell und nachhaltig verändern"
Nach der Premiere in Köln, weiteren Tagungen in Wiesbaden und Fulda gastierte das AUTOHAUS-Schadenforum danach acht Jahre im Dorint Sanssouci zu Potsdam. Am 24. und 25. Oktober 2016 wird das direkt am Elbufer gelegene Hotel Maritim in Dresden neuer Austragungsort des dann 12. AH-Schadenforums sein.
© Foto: Udo Geisler

Vergangene Woche verdeutlichten Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen und Fachbereichen auf dem 11. AUTOHAUS-Schadenforum, wohin sich die Versicherungs- und Automobilwirtschaft, Handel, Reparaturgewerbe und der Markt der "schadenbegleitenden" Dienstleister entwickeln wird.

Es herrschte in Potsdam schon ein Stück weit Ernüchterung unter den Teilnehmern ob der zuweilen schonungslosen Analysen, die beispielsweise für Versicherungen, im speziellen auch die Kraftfahrt-Assekuranzen gegeben wurden. Wohlgemerkt: Die Wolken am Horizont sahen dabei nicht nur Experten international führender Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, sondern auch die Verantwortlichen der Versicherungshäuser selbst.

Die größten Hürden für die Zukunft

Digitalisierung und Automatisierung sind zweifelsfrei die großen Herausforderungen der nahen Zukunft, aber auch der "Kampf" um die Daten der eigenen Kunden werde mit darüber entscheiden, wie gut (oder schlecht) man als Versicherer im Wettbewerb mit der Automobilindustrie in den kommenden Jahren abschneiden oder gegebenenfalls auf der Strecke bleiben wird. In jedem Fall herrschte weitgehende Übereinstimmung unter den Referenten, dass sich die Zahl der heute am deutschen Markt tätigen Kfz-Versicherer bis zum Jahr 2030 weiter ausdünnen wird. Und auch beim Sinn und der Effektivität des aktuell in der Branche "gefahrenen" Schadenmanagements wurden erhebliche Zweifel angemeldet und Optimierungen dringend empfohlen.

Hagelscanner weisen den Weg

Breit diskutiert wurde u.a. auch die bereits angebrochene Ära der Hagelscanner, die bereits zum 10. AUTOHAUS-Schadenforum im vergangenen Jahr von allen Pro- und Antagonisten angesprochen worden war. Michael Bojarzyn von der Westfälischen Provinzial, dem Pionier in der deutschen Versicherungswirtschaft, was den Einsatz des Adomea-Hagelscanners anlangt, war selbst als Schlussredner des diesjährigen Kongresses noch höchste Aufmerksamkeit im Saal zuteil geworden. Seriös, sachlich und mit Zahlen und Fakten unterlegt, berichtete er aus der inzwischen mehr als eineinhalbjährigen Praxistestphase seines Unternehmens. Die Aufmerksamkeitsrate zeigte: Hagelscanner sind ein für die Schadenwelt elementares Thema!

Auch die Allianz hat ab diesem Jahr mit dem Scanner reichlich an ersten Erfahrungen gesammelt. Wie AZT-Geschäftsführer Dr. Christoph Lauterwasser beispielsweise berichtete, ließ die Allianz seit Mai 2015 gut 2.500 Fahrzeuge durch den Scanner "laufen". Drei Viertel aller beschädigten Fahrzeuge war dabei scanbar, die Akzeptanz der Kunden und auch anderer Versicherer auf das Gerät wertete er als gut, der Weg zur weiteren Automatisierung der Schadenkalkulation sei zumindest auf diesem Gebiet klar vorgezeichnet. (wkp)

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