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Die NW-Rabatte im Internet bringen wieder Bewegung in das ZDK-Geschäftsmodell.
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"ZDK-Geschäftsmodell" wieder in Bewegung
Von Doris Plate
Volumendruck und Verkaufsförderungsaktionen hat die Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen des ZDK als Gründe für die Preisschleuderei im Internet ausgemacht. Eine Arbeitsgruppe dieses Gremiums soll nun Vorschläge erarbeiten, wie der Handel am besten mit den Online-Börsen umgehen kann. Am Montag tagte die Gruppe erneut in Bonn. "Derzeit gibt es keine Ergebnisse, mit denen wir an die Öffentlichkeit gehen können", teilte ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann auf Anfrage mit. Fest stehe aber, dass das Geschäftsmodell überarbeitet werden müsse, um das Thema Preisnachlässe auf Neuwagen im Internet in das Gesamtkonzept einzubinden.
ZDK-Präsident Robert Rademacher hatte bei seinen letzten Auftritten wiederholt vorgeschlagen, die Branche brauche markenspezifische Portale zur besseren Verzahnung von Autohäusern und Internethandel, um diese Geschäfte nicht mehr Dritten zu überlassen. Wie zu hören war, ist dieses Thema aber innerhalb des Automobilhandels streitig. Zwar seien sich die Akteure darüber einig, dass eine Lösung nur in Zusammenarbeit mit den Herstellern gefunden werden könne. Markenspezifische Portale scheinen einigen Diskussionsteilnehmern aber nicht zielführend.
Falsches Konzept zur falschen Zeit
Auch in Sachen "Geschäftsmodell" hatte Rademacher sich zuletzt eher kritisch geäußert: Am Tag der Automobilwirtschaft in Nürtingen räumte er ein, dass der Vorschlag zum damals "Neuen Geschäftsmodell", den der ZDK 2010 präsentierte, zu einem unglücklichen Zeitpunkt gekommen wäre. Deswegen habe das Konzept bislang in der Branche wenig Resonanz gefunden.
Jetzt scheint aber wieder Bewegung in die Diskussion um das Geschäftsmodell zu kommen. ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme erwartet noch in diesem Jahr von dem eingesetzten Arbeitskreis Vorschläge für eine Modifikation. Bei der nächsten Sitzung der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen am 23./24. Januar 2013 soll das neue Konzept verabschiedet werden.
Zwei Fabrikate preschen vor
Außerdem arbeitet der Volvo-Händlerverband derzeit an einem "Wachstums- und Kooperationsplan" für die eigene Marke (wir berichteten). Präsident Heinz Preiß will damit nicht mehr nur auf Vorschläge des Importeurs reagieren, sondern die Zukunfts-Vorstellungen der Händler formulieren. Unterstützt wird er dabei vom Team von Antje Woltermann, das auch das neue Geschäftsmodell für das Kraftfahrzeuggewerbe weiterentwickelt. Auf der Mitgliederversammlung des Volvo-Händlerverbandes am 24. November in Essen will die ZDK-Geschäftsführerin den aktuellen Stand der Arbeiten präsentieren.
Auch bei einem zweiten Fabrikat, das derzeit aber noch nicht genannt werden will, gibt es bereits sehr detaillierte Überlegungen zu dem Thema, hieß es aus gut informierten Kreisen. Noch in diesem Jahr wird mit weiteren Informationen gerechnet.
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